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Gerichtsurteil Lufthansa muss UFO-Gewerkschafter Baublies weiter beschäftigen

UFO-Gewerkschafter Nicoley Baublies hat sich vor dem Arbeitsgericht Frankfurt erfolgreich gegen seine fristlose Kündigung durch die Lufthansa gewehrt.
19.02.2020 - 16:15 Uhr Kommentieren
Baublies spielt eine führende Rolle im Konflikt zwischen der Lufthansa und der Gewerkschaft UFO. Quelle: dpa
Nicoley Baublies

Baublies spielt eine führende Rolle im Konflikt zwischen der Lufthansa und der Gewerkschaft UFO.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Ex-Chef der Flugbegleitergewerkschaft UFO, Nicoley Baublies, hat den Prozess gegen seine fristlose Kündigung durch die Lufthansa vor dem Arbeitsgericht Frankfurt gewonnen. „Ich bin wieder bei der Lufthansa“, sagte Baublies am Mittwoch. Einen vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich habe er abgelehnt.

Er wolle verhindern, dass die Lufthansa gegen andere Gewerkschaftsmitglieder mit Kündigung vorgehe. Eine Sprecherin der Lufthansa erklärte, das Unternehmen werde die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann entscheiden, wie weiter verfahren werde.

Baublies spielt eine führende Rolle im Konflikt zwischen der Lufthansa und der Gewerkschaft UFO. Die Fluggesellschaft hatte dem Purser im Oktober nach langem Streit fristlos gekündigt, weil er aus Sicht des Arbeitgebers ohne dessen Genehmigung für die Gewerkschaft während der Arbeitszeit tätig gewesen sei.

Baublies wertete das als Versuch, die Gewerkschaft zu schwächen. Ein Verfahren gegen die Tariffähigkeit von UFO hatte die Lufthansa zurückgezogen. Mittlerweile verhandeln Lufthansa und UFO wieder unter Beteiligung von Baublies, der kürzlich in die Grundsatzkommission der Gewerkschaft gewählt wurde.

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    Die Lufthansa erklärte, aus ihrer Sicht seien der arbeitsrechtliche Streit mit Baublies von den Gesprächen mit UFO zu trennen. Diese liefen weiter konstruktiv. Baublies hingegen beklagte Rückschritte in den Verhandlungen. Vielleicht helfe das Urteil zu seinen Gunsten, mit dem Arbeitgeber im Tarifstreit wieder voranzukommen.

    Mehr: Die Gewerkschaft UFO hat ihre Führungskrise beendet.

    • rtr
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