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Gespräche über Sozialpläne laufen Thomas Cook muss über 100 Millionen Euro einsparen

Nach einem Rekordverlust von 251 Millionen Euro will der angeschlagene Touristikkonzern eine harte Linie fahren und Kostensenkungen in allen Bereichen durchführen. Auch sollen bis 2005 etwa zehn Prozent der deutschen Belegschaft abgebaut werden.
Der Touistikkonzern Thomas Cook plant nun größere Umstrukturierungen.

Rigoroses Einsparen: Thomas Cook. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Einen rigiden Sparkurs will der stark finanziell angeschlagene Touristikkonzern Thomas Cook ab sofort fahren. Nach einem Verlust von 251 Mill. Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr will der zweitgrößte deutsche Tourismus-Konzern durch einen rigiden Sparkurs wieder in die Gewinnzone zurückfinden.

Dabei sollen allein in Deutschland bis 2005 zehn Prozent der derzeit 5 500 Stellen abgebaut werden. Weltweit verfügt das Touristik-Unternehmen über 26. 000 Mitarbeiter. Gespräche über Sozialpläne seien eingeleitet, wie es am Dienstag aus Unternehmenskreisen hieß. Die Führungsmannschaft verzichtete seit Januar auf 10 % ihrer Gehälter, sagte der seit Januar amtierende neue Vorstandschef Wolfgang Beeser in Frankfurt. Für das laufende Geschäftsjahr 2003/2004 sei allerdings noch kein Gewinn zu erwarten.

Für 2003/2004 rechnet Beeser europaweit mit einem Marktwachstum im Reisegeschäft von 2 bis 4 %. Der Cook-Konzern wolle stärker zulegen, kündigte Beeser an. Aktuell lägen die Buchungszahlen konzernweit 3,7 % über dem Vorjahresstand. Der Zuwachs bei den gebuchten Umsätzen falle etwas schwächer aus.

Alle Bereiche müssten zur Kostensenkung beitragen, sagte Beeser. Allein die besonders verlustreiche Fluggesellschaft müsse bis 2005 mehr als 100 Mill. Euro einsparen. Weitere 50 Mill. Euro sollen in Deutschland erwirtschaftet werden. „Unser Ziel ist wieder ein Kostenniveau, das auskömmliche Gewinnmargen ermöglicht“, sagte Beeser.

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