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Gesunkene Passagierzahlen Stunde der Wahrheit für Air Berlin

Die Passagierzahlen bei Air Berlin sinken, die verschobene Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens trifft die Airline härter als erwartet. Die Zeit der Durchhalteparolen ist vorbei.
06.07.2012 Update: 10.08.2012 - 14:58 Uhr 9 Kommentare
Harte Zeiten für Hartmut Mehdorn: Die Passagierzahlen bei Air Berlin schrumpfen. Quelle: Reuters

Harte Zeiten für Hartmut Mehdorn: Die Passagierzahlen bei Air Berlin schrumpfen.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Gerade war die Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens verschoben worden, da suchte Air Berlin Chef Hartmut Mehdorn die richtigen Worte, um die besorgten Aktionäre zu beruhigen. „Wir gehen nach wie vor nicht davon aus, dass es hier finanzielle Nachteile für Air Berlin geben wird und geben kann“, sagte Mehdorn. Der Flughafen-Betreiber müsse die Airlines für die entstandenen Verluste entschädigen.

Doch damit ist vorerst nicht zu rechnen. Niemand will die Verantwortung für das Desaster übernehmen. Und es ist weiterhin völlig unklar, wann der neue Hauptstadtflughafen ans Netz gehen könnte. Nach der Eröffnungspanne am Hauptstadtflughafen haben die Betreiber die Architekten verklagt. Nun soll das Landgericht Potsdam feststellen, wer dafür verantwortlich ist, dass das Vorzeigeprojekt nicht rechtzeitig fertig wurde. Das könnte dauern.

Die Folgen bekommt Air Berlin allerdings direkt zu spüren: Nach fünf Prozent im Juni ist die Zahl der Fluggäste auch im Juni sechs Prozent unter dem Vorjahreswert - und das in den so wichtigen Ferienmonaten. Die schlechten Zahlen lassen sich nicht allein mit Streckenkürzungen begründen: Auch die Auslastung im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die rückläufigen Passagierzahlen in den ersten Monaten hatte Mehdorn noch mit dem traditionell schwachen Frühjahrsgeschäft begründet.

Die Zeit der Durchhalteparolen ist vorbei. Die neuen Passagierzahlen und die gesunkene Auslastung zeigen vor allem eins: Die verschobene Eröffnung trifft Air Berlin härter als bisher angenommen.

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    Hartmut Mehdorn muss sich der Realität stellen: Weil das wichtigste Drehkreuz des Konzerns nicht ans Netz geht, fehlen die Kapazitäten um den ausgebauten Sommerflugplan wie geplant umzusetzen. Am ersten Ferienwochenende sei man „mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Mehdorn .  94.000 Passagiere wurden am ersten Ferienwochenende am alten Flughafen Berlin-Tegel abgefertigt, weit mehr als der Flughafen tragen kann. Trotz einer deutlichen Aufstockung des Personals sei das Ergebnis für die Kunden der Fluggesellschaft "bestenfalls befriedigend" ausgefallen.

    Überfüllte Wartehallen, Check-In-Schalter in Containern
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    9 Kommentare zu "Gesunkene Passagierzahlen: Stunde der Wahrheit für Air Berlin"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Oh Gott, oh gott, NIE MEHR JE WIEDER AIRBERLIN !!!

      Diese Airline versteht komplett, ihre Kunden zu vergraulen mit Reisebedingungen, über die sie im just-fly-tarif weder rechtzeitig informiert noch irgendwo im Kleingedruckten steht.
      Fazit ist, dass man am Boarding mit gültiger on-line Bordkarte und Sitzreservierung und Handgepäck (jedoch ohne Schleifchen) abgewiesen wird, der Zutritt zum Flugzeug verwehrt wird und dass am Airberlinschalter dann ein Ticket für einen neuen Flug zum Preis eines Linienfluges angeboten wird.

      Über diese sehr restriktive neue Regelung hat Airberlin mit keiner Notiz informiert und ist trotzdem nicht bereit, dem Kunden behilflich zu sein und eine spontane Unterstützung zu geben.

      Der Kundenservice der Airberlin am airport ist nicht dazu eingerichtet, in solche Situationen spontan den Kunden zu helfen, sondern ist nur darauf programmiert, ihn mit nutzlosen und stereotypen Kommentaren abzuschmettern und neue Tickets zu verkaufen.
      So geht man mit Kunden nicht um!

      Tschüss - Airberlin – forever !!!

    • Dumm und fehl am Platz sind die Aussagen, die hier von Möchtgern-Managern als Kommentare abgegeben werden. Wenn ihr es alle so gut und so viel besser könnt, dann wundert es mich, dass ihr nicht im Management unserer Konzerne sitzt; dann würde es sicher endlich bergauf gehen mit Deutschland.
      Ich kann mir vorstellen, dass Herr Mehdorn weit mehr arbeitet als jeder Kommentator hier im Forum und sein Geld wert ist. Die Bahn steht übrigens im internationalen Vergleich durchaus gut da. Nicht zuletzt dank eines vorausschauenden Herrn Mehdorn, der allerdings ebenso wenig alleine die Lorbeeren verdient hat wie die Häme, die heutzutage gerne in solchen Foren ausgeteilt wird.
      Und Einzelbeispiele zu bringen ist vor allen Dingen eins: unfair den Mitarbeitern von Air Berlin gegenüber, die jeden Tag tausende von Flügen pünktlich abliefern, Kleinkinder betreuen und sich trotzdem von unflätigen Urlaubsreisenden besoffen anpöbeln lassen müssen, die für 49€ nach Malle fliegen, weil sie sich das Taxi und den Eintritt in die nächste Disko nicht leisten können.
      Fliegen ist pervers billig. Ihr könnt ja gerne den nächsten Taxifahrer nach einem leckeren Baguette und einem frischen Kaffee fragen, wenn ihr für 50 Euro quer durch die Stadt fahrt. Mal sehen, was der dazu sagt.
      Und wenn Air Berlin so furchtbar ist, dann bitte: fliegt Lufthansa oder besser noch Ryanair und Easyjet. Schlange stehen, keinen Service und das Geld fließt in notleidende Finanzmärkte. Perfekt.
      Auf die inkompetente und unfreundliche Air Berlin kann man da sicher gerne verzichten. Die 8000 weiteren Arbeitslosen daheim spielen ja keine Rolle.
      Wacht endlich auf und hört auf Unternehmer aus lauter Neid als Idioten zu bezeichnen. Wenn es keine Mehdorns, keine Ackermanns, keine Air Berlins, keine Schleckers, keinen Opel und keinen Hochtief mehr gibt, werden ihr euch umschauen.
      In einem Land, das nur noch aus arbeitslosen besteht ist auch für euch kein Platz mehr…

    • Der Mehdorn ist ein Versager. Erst die Bahn ruiniert und den Berliner Hauptbahnhof. Jetzt die AB. Demnächst fliege ich ab Berlin, aber nicht mit dem Verein dieses Typen. Der könnte mir einen Flug schenken, ich zahle lieber das 10-fache und fliege mit LH.

    • Die Dummen von Air Berlin sind auf den Versager Mehdorn
      reingefallen .

      Der Typ braucht gar keine Leistung zu bringen .
      Hauptsache er kriegt wieder seine Millionen an Abfindung
      von Air Berlin .

      Merkel hat Mehdorn für die Bahn-Abfindung 4 Millionen Euro
      gezahlt .

      Wenn Air Berlin eine Abfindung für diesen Versager zahlt
      ist sie gut wie pleite .

      Mehdorn findet immer wieder einen Dummen .

    • Herr Mehdorn ist schon mal total fehl am Platz. Das ist kein Manager. Da kann ich dann auch meine Oma hinsetzen. Die Art geht Top Down in die Firma hinein. Meine Tochter ist gestern mit Air Berlin von Berlin nach Frankfurt gereist. Durch das Wetter war die Maschine verspätet. Um 11.30PM hob die Maschine ab nach Frankfurt. Air Berlin wusste natürliches ab 23.00PM Frankfurt zu ist. Trotzdem ist die Maschine abgeflogen. Dies nur, damit kein Hotel gezahlt werden muss. Nicht nach Frankfurt, sondern nach Köln. Von Köln dann mit einem Bus nach Frankfurt. Um 04.30AM kamen die Passagiere in Frankfurt an. Dies ist Arglistige Täuschung erster Klasse und eine richtige Unverschämtheit. Diese Airline wird immer mehr gemieden, und das ist gut so.

    • Bin seit vielen Jahren Vielflieger bei AB, aber die Airline ist eine Zumutung geworden, besonders was Kundenservice angeht. Die Verbraucherzentrale Berlin bestätigt monatelanges Nicht-Beantworten von Beschwerden, Nicht-Erstattung von geschuldeten Entschädigungen usw. Persönlich erlebe ich zunehmend völlig unzumutbare Umbuchungen, Lockvogelangebote, Overbooking vom Feinsten, inkompetente Callcenter nicht deutscher Sprache und ein Servicecenter, das grundsätzlich telefonisch nicht erreichbar ist. Zusammengefasst: Service auf dem Nullpunkt, der Kunde wird abgezockt und für dumm verkauft. Die Firma benimmt sich, als sei sie kurz vor der Insolvenz. Ist das das Mehdorn Prinzip? Traurig und nicht zielführend. Man lese:
      http://verbraucherschutz.de/airberlin-ignoriert-beschwerden/

    • Der Laden kann von Glück reden wenn er die Mehdorn-Kur überleben sollte.
      Bei der DB hatten sie zum allerletzten Zeitpunkt die Reißleine gezogen.

    • Air Berlin hat schon seit geraumen Zeiten Probleme - primär Managmentprobleme. Erst Hunold, jetzt Mehdorn. Es wurde immer schlimmer. Jetzt wird auf Kosten der Kunden und den "Rennstrecken" versucht die Ergebnissituation zu verbessern, indem man die Kunden melkt. Strategische und operative Probleme lassen sich meistens mit einem geeigneten Management - auch nachhaltig - bewältigen. Aber hier fehlt solide Führung, die über Kostendrückerei deutlich hinausreichen muß. Ja, wo Mehdorn draufsteht, ist auch Mehdorn drin. Spezlwirtschaft ist halt auch keine Lösung.

    • Die Air Berlin ist leider zu einen reinrassigen Mehdorn-Konzern verkommen. Höhere Preise, schlechterer Service. Alleine die Brötchen an Bord sind eine Zumutung!

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