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Getränkebranche Chefwechsel bei Coca-Cola Deutschland

Bjorn Jensen soll das Geschäft des deutschen Marktführers ausbauen. Doch der Druck auf den Softdrink-Riesen wächst auch in Deutschland.
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In Deutschland ist der amerikanische Brausehersteller unangefochtener Marktführer. Quelle: dpa
Coca-Cola

In Deutschland ist der amerikanische Brausehersteller unangefochtener Marktführer.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Ein Norweger steht künftig an der Spitze der Coca-Cola Deutschland GmbH. Bjorn Jensen, 53, ist ab 1. Oktober verantwortlich für Markenführung und Produktentwicklung in Deutschland, Dänemark und Finnland. Er löst damit Bianca Bourbon, 45, ab, die künftig das operative Geschäft in Asien leitet.

Die gebürtige Rumänin hatte mit Bio-Tees und -Limos sowie zuckerreduzierten Getränken neue Impulse gesetzt. Jensen begann 1990 seine Karriere bei Coca-Cola, er durchlief verschiedene Managerposten und arbeitete lange Jahre in Asien. Zuletzt war er von London aus für die Strategie in Westeuropa zuständig.

In der Zentrale in Berlin findet Jensen ein gut bestelltes Haus vor, mit etablierten Marken wie Fanta, Sprite oder Lift ebenso wie modernen Teemarken wie Honest T oder Fuze.

Coca-Cola mit Stammsitz Atlanta machte weltweit zuletzt fast 32 Milliarden Dollar Umsatz, der Trend geht seit Jahren nach unten. In Deutschland allerdings dominiert Coca-Cola weiter den Markt. Der Brausekonzern ist hierzulande laut Marktforscher IRI mit fast 79 Prozent am Marktumsatz wesentlich stärker als im Heimatmarkt USA. Erzrivale Pepsi kommt hierzulande gerade einmal auf acht Prozent.

Der Norweger soll bei Coca-Cola in Deutschland künftig die Geschäfte führen.
Bjorn Jensen

Der Norweger soll bei Coca-Cola in Deutschland künftig die Geschäfte führen.

Doch hippe Colas von Start-ups wie Fritz-Kola aus Hamburg oder Cold-Brew-Limonaden aus kalt angesetztem Kaffee werden gerade bei jungen Kunden immer beliebter und machen der Traditionsmarke Konkurrenz. Die Grenzen zwischen Cola und Kaffee verschwinden immer mehr.

Das zeigt sich auch beim Wettbewerber JAB Holding. Der Konzern, der neben Kaffee heute Softdrinks wie Dr. Pepper produziert, hält offenbar in Deutschland Ausschau nach einer attraktiven Softdrinkmarke, berichtet die „Lebensmittelzeitung“. Obwohl Coca-Cola hierzulande Platzhirsch ist, muss der künftige Deutschland-Chef Jensen also wachsam bleiben.

Mehr: Nach vier Gesprächsrunden bekommen Angestellte bei Coca-Cola mehr Gehalt. Auch die Ausbildungsvergütung soll verbessert werden.

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