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Getränkelieferdienste Oetker-Konzern führt Flaschenpost und Durstexpress zusammen

„Aus Durstexpress wird Flaschenpost“ – die beiden Getränkelieferdienste werden zusammengeführt. Es soll auch Standortschließungen und Entlassungen geben.
20.01.2021 - 18:51 Uhr Kommentieren
Die Oetker-Gruppe hatte den Lieferdienst Flaschenpost im vergangenen Jahr übernommen. Quelle: dpa
Flaschenpost

Die Oetker-Gruppe hatte den Lieferdienst Flaschenpost im vergangenen Jahr übernommen.

(Foto: dpa)

Münster Der Oetker-Konzern wird die beiden Getränkelieferdienste Flaschenpost und Durstexpress künftig unter einem einheitlichen Namen führen. „Aus Durstexpress wird Flaschenpost“, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Durstexpress werde schrittweise an allen Standorten auf Flaschenpost überführt. Dabei würden teilweise Lagerstandorte zusammengelegt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollten „nach Möglichkeit Beschäftigungsangebote in einem Nachbarlager unterbreitet werden“.

Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ (Donnerstag) sollen mehrere Standorte geschlossen werden, hunderten Mitarbeitern solle gekündigt werden. Das Blatt beruft sich auf die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). In Berlin, Leipzig und Bochum seien Mitarbeiter der Durstexpress-Standorte über ihre Kündigung informiert worden. Ihnen sei angeboten, sich neu bei Flaschenpost zu bewerben. „Die Mitarbeiter sind stinksauer. Der Umgang ist eine Frechheit“, sagte Jörg Most, Geschäftsführer der NGG-Region Leipzig-Halle-Dessau, dem Blatt.

Die Oetker-Gruppe hatte den größeren Lieferdienst Flaschenpost im vergangenen Jahr übernommen und mit dem eigenen Online-Getränkelieferdienst durstexpress.de zusammengelegt.

Mehr: Mit der Flaschenpost-Übernahme gelingt Oetker-Chef Christmann der erste große Coup

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