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Glücksspielbranche Gtech übernimmt IGT aus Las Vegas

Milliarden-Übernahme in der Glückspielbranche: Die italienische Gtech kauft IGT aus Las Vegas für fast fünf Milliarden Dollar. Die Gruppe soll in New York gelistet werden. An der Mailänder Börse kommt der Deal gut an.
16.07.2014 - 14:22 Uhr Kommentieren
Eine 3D-Slotmaschine von Gtech: Der italienische Konzern übernimmt den Spielautomaten-Hersteller International Game Technology (IGT). Quelle: Reuters

Eine 3D-Slotmaschine von Gtech: Der italienische Konzern übernimmt den Spielautomaten-Hersteller International Game Technology (IGT).

(Foto: Reuters)

Mailand In der Glücksspielbranche kommt es zu einer milliardenschweren Fusion. Der italienische Lotterie-Betreiber Gtech übernimmt für 4,7 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) den Spielautomaten-Hersteller International Game Technology (IGT) aus Las Vegas, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Einschließlich Schulden hat der Deal ein Volumen von 6,4 Milliarden Dollar und liegt damit deutlich über dem Gtech-Börsenwert von 4,4 Milliarden Dollar. Es ist zudem der größte Auslandszukauf eines italienischen Unternehmens in diesem Jahr, vor der 4,35 Milliarden Dollar schweren Übernahme einer Chrysler-Beteiligung durch Fiat.

„Das fusionierte Unternehmen wird führende Positionen in allen Bereichen der Glücksspiel-Landschaft einnehmen“, sagte Gtech-Chef Marco Sala, der auch den neuen Konzern führen soll. Der Lotterie-Betreiber steigt mit dem Erwerb zu einer Größe im internationalen Kasino-Geschäft auf und stärkt seine Position auf dem wichtigen US-Markt, der im Gegensatz zum schrumpfenden heimischen Markt ein deutliches Wachstum vorweisen kann. An der Mailänder Börse kamen die Pläne gut an. Gtech-Aktien schossen 5,4 Prozent in die Höhe.

Das von zwei reichen italienischen Familien kontrollierte Unternehmen verfügt sowohl daheim als auch in den USA über Lottolizenzen. Wegweisend für den früheren Lottomatica-Konzern wurde 2006 die Akquisition der in den USA börsennotierten Gesellschaft Gtech für rund vier Milliarden Dollar, von der er auch den Namen übernahm. Nach der Fusion mit IGT soll die Gruppe künftig an der New Yorker Börse gelistet werden.

Die neue Dachgesellschaft wird in Großbritannien ansässig sein, das für ausländische Unternehmen wegen günstiger Steuern attraktiv ist. Bezahlt wird der Zukauf in bar und in Aktien. Den IGT-Aktionären bieten die Italiener einen Aufschlag von 18 Prozent auf den Kurs vom Dienstag.

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