Golf-Airline Emirates fliegt weniger in die USA

Die Airline Emirates wird ihre Flüge in die USA ab Mai deutlich reduzieren. Grund dafür sei die sinkende Nachfrage. Denn arabische Fluggäste müssen bei der Einreise verschärfte Sicherheits- und Visabestimmungen erfüllen.
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Maschinen der Fluggesellschaft werden in den USA ab Mai deutlich seltener landen. Quelle: AP
Emirates

Maschinen der Fluggesellschaft werden in den USA ab Mai deutlich seltener landen.

(Foto: AP)

Dubai Die staatliche Fluggesellschaft Emirates reduziert ab Mai ihre Flüge in die USA und begründet dies mit sinkender Nachfrage. Die im Emirat Dubai ansässige größte Fluglinie des Nahen Ostens machte in einer Mitteilung am Mittwoch die verschärften Sicherheits- und Visabestimmungen dafür verantwortlich.

„Die aktuellen Entscheidungen der US-Regierung in Bezug auf die Ausstellung von Einreisevisa, verstärkten Sicherheitskontrollen und Beschränkungen bei der Mitnahme von elektronischen Geräten in die Flugzeugkabine haben einen direkten Einfluss auf das Kundeninteresse“, hieß es. Emirates werde die Flüge zu fünf ihrer zwölf US-Ziele reduzieren.

Das sind die sichersten Airlines der Welt
Platz 20: Air Berlin (Deutschland)
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Die zweitgrößte Airline Deutschlands hat sich in puncto Sicherheit nichts vorzuwerfen, da es seit ihrer Gründung bisher weder einen tödlichen Unfall noch einen Flugzeugverlust gab. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren kritischen Zwischenfällen. Für die Top 15 hat es daher mit dem Index 0,025 nicht gereicht.

Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

Platz 19: Sichuan Airlines (China)
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Die chinesische Fluggesellschaft wurde 1986 gegründet, die Flotte besteht mittlerweile aus 106 Flugzeugen und bedient vor allem Ziele im asiatischen Raum. Größere Unglücke sind bislang ausgeblieben. Mit einem Index von 0,025 schafft es die Airline in die Top 20.

Platz 18: British Airways (Großbritannien)
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Mit einem Index von 0,020 landet die Fluggesellschaft immerhin in den Top 20. Dabei kommt es bei den Fliegern immer wieder zu Zwischenfällen. So waren jüngst in einem Superjumbo auf dem Weg von San Francisco nach London offenbar giftige Gase ausgetreten. Die Maschine wurde nach Vancouver umgeleitet, konnte ihren Flug aber anschließend fortsetzen.

Platz 17: Delta Airlines (USA)
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Delta gehört zu den größten Fluggesellschaften der Welt. Den letzten Zwischenfall gab es im März 2015, als eine Maschine bei der Landung in New York von der Landebahn rutschte und gegen einen Erdwall prallte. Dabei wurden 23 Passagiere leicht verletzt. Mit einem Index von 0,018 landet Delta Air Lines dennoch in den Top 20.

Platz 16: Air Canada (Kanada)
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Die kanadische Fluggesellschaft landet mit einem Index von 0,018 auf dem 16. Rang. Zuletzt kam es im März 2015 zu einem Zwischenfall bei schlechtem Wetter: Ein Airbus setzte beim Flug von Toronto nach Halifax bei der Landung vor der Landebahn auf. Insgesamt 23 Insassen wurden verletzt.

Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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Auf Rang 15 der sichersten Fluggesellschaften steht All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018 – das macht Platz 15.

Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Der Index liegt aktuell bei 0,017.

Die Flughäfen Orlando und Fort Lauderdale würden beispielsweise nicht mehr täglich, sondern nur noch fünf Mal pro Woche angeflogen, Los Angeles statt zwei Mal täglich nur noch ein Mal. Die in Abu Dhabi ansässige Fluggesellschaft Etihad sieht nach eigenen Angaben hingegen keine größeren Veränderungen bei der Nachfrage von Flügen in die USA.

Die US-Regierung hatte Ende Januar die Visa- und Einreisebestimmungen für mehrere arabische Staaten verschärft. Zudem dürfen auf Flügen aus einigen arabischen Staaten in die USA keine Laptops mehr im Handgepäck mitgenommen werden.

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  • dpa
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