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Großauftrag Ryanair beschert Boeing einen Milliarden-Deal

Das verschafft Boeing etwas Luft im Konkurrenzkampf mit Airbus: Ryanair will bei dem US-Flugzeugbauer 200 Mittelstreckenjets ordern. Es könnte der größte Deal einer europäischen Airline mit Boeing jemals werden.
08.09.2014 - 16:20 Uhr Kommentieren
Sie sind überzeugt, dass beide Seiten profitieren: Michael O'Leary, CEO von Ryanair (links) und Ray Conner, Chef der zivilen Flugsparte bei Boeing, reichen sich die Hände. Quelle: AFP

Sie sind überzeugt, dass beide Seiten profitieren: Michael O'Leary, CEO von Ryanair (links) und Ray Conner, Chef der zivilen Flugsparte bei Boeing, reichen sich die Hände.

(Foto: AFP)

New York Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen weiteren milliardenschweren Auftrag von Ryanair an Land gezogen. Der irische Billigflieger habe 200 Mittelstreckenjets des Typs 737 MAX 200 bestellt, teilten die Unternehmen am Montag in New York mit. Das Maximalvolumen soll sich laut Listenpreisen auf über 22 Milliarden Dollar (17 Milliarden Euro) belaufen.

Damit dürfte der Deal der größte jemals durch eine europäische Airline bei Boeing getätigte werden. Allerdings sind nur 100 Maschinen fix, für die restlichen 100 wurde eine Kaufoption vereinbart. Zudem sind bei Geschäften dieser Größenordnung Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich. Boeing hatte im Juli eine erweiterte Version seines Modells 737 MAX 8 speziell für Billigflieger angekündigt.

Ryanair werde das Modell Gamechanger in einer Ausfertigung mit 197 Sitzen bekommen, teilte Ryanair mit. Die neuartigen Motoren könnten in Kombination mit aerodynamischen Verbesserungen den Treibstoffverbrauch um bis zu 18 und die Lärmemissionen um bis zu 40 Prozent mindern, so die Airline weiter.

Mit dem Vertrag geht Ryanair einen weiteren Deal mit Boeing ein, nur einen Tag vor der Auslieferung von 180 Maschinen des Modells 737-800, welche die Flotte von 304 auf 420 Flugzeuge wachsen lassen.

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    „Ich fände es gut, ein paar unserer attraktiven Stewardessen in mein Büro zu holen und auf den Job aktiv vorzubereiten.“
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    2010 sorgte O#leary mit der Aussage, Co-Piloten abzuschaffen und diese durch Stewardessen zu ersetzen, für Furore. Dann setzte er noch einen sexistischen Spruch oben drauf:

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    „Am liebsten sind uns Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen. Dazu wollen wir unsere Kunden erziehen.“ Über Kritik an den Gepäck-Gebühren (2009).

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    „Nicht wenn sie sich gut festhalten.“ Zum Thema Stehplätze und ob Passagiere, die nicht angeschnallt sind, gefährdet sind (2010).

    hb_oleary
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    „Wir wollen die Passagiere dazu ermuntern, vorher oder hinterher am Flughafen auf die Toilette zu gehen. Das verhindert an Bord lange Schlangen vor den WC-Türen und das ständige Aufstehen und Hinsetzen in der Kabine.“ Über die Idee, für die Toiletten-Nutzung an Bord Geld zu verlangen (2009).

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    "Ihr Journalisten seid immer so negativ." (2008)

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    „Ryanair ist stolz und fühlt sich geehrt, der Hauptkunde für Boeings Gamechanger 737-Maschinen zu werden“, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. Die Erweiterung der Flotte werde bis 2024 rund 3000 neue Jobs für Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure in Europa schaffen.

    Ryanair ist derzeit erfolgreicher unterwegs als Traditions-Airlines wie die Lufthansa oder Air France. Im Gegensatz zu den beiden erhöhten die Iren zuletzt ihre Gewinnprognose. Nachdem Ryanair sein Image bei den Kunden aufpoliert hat, spürt die Airline neuen Auftrieb. Mit speziellen Angeboten will Rynair nun auch verstärkt Geschäftsleute für sich gewinnen. Die Platzhirsche aus Deutschland und Frankreich sind alarmiert und schicken selbst Billigtöchter ins Rennen.

    • dpa
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