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Großbrand bei Geflügelhersteller Flammen um Wiesenhof-Fabrik sind unter Kontrolle

Schon am Samstag hatte es bei Wiesenhof in Lohne Alarm gegeben, aus ungeklärten Gründen war Ammoniak ausgetreten. Jetzt traf es die Fabrik erneut: Ein Großbrand wütete an dem Standort, der Schaden geht in die Millionen.
28.03.2016 Update: 28.03.2016 - 18:11 Uhr
Feuerwehrmänner versuchen mit einem Großaufgebot den Brand auf dem Gelände des Geflügelproduzenten Wiesenhof in Lohne zu löschen. Quelle: dpa
Großbrand bei Geflügelproduzent Wiesenhof

Feuerwehrmänner versuchen mit einem Großaufgebot den Brand auf dem Gelände des Geflügelproduzenten Wiesenhof in Lohne zu löschen.

(Foto: dpa)

Lohne/ Vechta Bei dem Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne ist am Nachmittag des Ostermontags ein Großfeuer ausgebrochen und ein Millionenschaden entstanden. Dichter schwarzer Rauch zog über das Firmengelände. Bei dem Feuer wurden zwei Menschen leicht verletzt. Ein Mitarbeiter von Wiesenhof und ein Angehöriger der Rettungskräfte mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Rund 400 Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber waren vor Ort. „Mittlerweile ist die Lage unter Kontrolle“, sagte der Sprecher des Landkreises Vechta, Jochen Steinkamp, am frühen Abend

Der Einsatz werde wohl bis in die Nacht oder die frühen Morgenstunden dauern. Entgegen ersten Vermutungen kam es zu keinen Explosionen. „Die dumpfen Schläge sind eine normale Geräuschentwicklung bei einem so großen Brand“, sagte Steinkamp.

Wo genau das Feuer ausgebrochen und was die Ursache dafür war, blieb zunächst unklar. Auch die genaue Höhe des entstandenen Schadens blieb zunächst völlig offen. Er sei aber im zweistelligen Millionenbereich anzusiedeln. Wiesenhof teilte lediglich mit, dass bei Ausbruch des Feuers nur wenige Mitarbeiter in dem Betrieb gewesen seien und dass alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden seien. Am Ostermontag seien zudem keine Tiere in Lohne geschlachtet worden.

Das Firmengelände befindet sich in direkter Nähe zu einem Wohngebiet. Anwohner hatten den Rauch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Außerdem löste eine Brandmeldeanlage Alarm aus. Ob sich im Rauch Schadstoffe befanden, blieb laut Feuerwehr zunächst ungeklärt. Es wurden demnach immer wieder Messungen durchgeführt. Anwohner sollten vorsichtshalber Türen und Fenster geschlossen halten.

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    Bereits am Samstag war es bei dem Geflügelproduzenten zu einem Zwischenfall gekommen. In einer Produktionshalle war Ammoniakalarm ausgelöst worden. Die Halle musste daraufhin geräumt werden. Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Ammoniakaustritts war zunächst unklar. Möglicherweise habe sich das Ventil einer Leitung gelöst, hieß es bei der Polizei. In der betroffenen Halle wird das Geflügel für den Weiterverkauf zerlegt..

    • afp
    • dpa
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