Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Güterverkehr Waggons in Flammen – wichtige rechtsrheinische Bahnstrecke wohl tagelang gesperrt

Nach einem schweren Unfall eines Güterzugs dürfte eine wichtige Strecke des Güterverkehrs gesperrt werden. Das sorgt für Verspätungen.
1 Kommentar
Die Dauer der Sperrung der rechtsrheinischen Bahnstrecke war zunächst unklar. Die Bundespolizei sprach von vermutlich mehreren Tagen. Quelle: dpa
Brand Güterzug am Bahnhof Unkel

Die Dauer der Sperrung der rechtsrheinischen Bahnstrecke war zunächst unklar. Die Bundespolizei sprach von vermutlich mehreren Tagen.

(Foto: dpa)

UnkelDrei Güterwaggons mit Kosmetikartikeln sind im rheinland-pfälzischen Unkel in Flammen aufgegangen. Immer wieder flogen explodierende Haarspraydosen durch die Luft, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei.

Die Feuerwehr war in der Nacht zum Donnerstag in der Kleinstadt am Rhein nahe der NRW-Landesgrenze mit 165 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen. Rund 60 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, etwa 25 von ihnen wurden zeitweise betreut. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.

Die Dauer der Sperrung der rechtsrheinischen Bahnstrecke war zunächst unklar. Die Bundespolizei sprach von vermutlich mehreren Tagen. Die Deutsche Bahn teilte am Donnerstagnachmittag mit: „Eine Freigabe der rechtsrheinischen Bahnstrecke ist vorerst nicht absehbar. Mit weiteren Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs in der Region ist zu rechnen.“

Die Güterzüge würden auf die linksrheinische Strecke umgeleitet. Daher komme es bei den Fernzügen zu Ausfällen zwischen Koblenz und Köln sowie zu Verspätungen. Die rechtsrheinischen Gleise sind der Bahn zufolge Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke Genua-Rotterdam.

Es spreche viel dafür, dass sich die Bremsen des Zugs der Privatbahn festgefahren hätten und heiß gelaufen seien, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Dadurch hätten die Radreifen geglüht und Funken gesprüht. Die genaue Ursache des Feuers werde aber noch ermittelt. Fremdverschulden sei auszuschließen. Auch die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

Nach ersten offiziellen Meldungen hatte ein entgegenkommender Lokführer die brennenden Waggons bemerkt und die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn verständigt. Der Zugverkehr zwischen dem rheinland-pfälzischen Linz am Rhein und dem Rhöndorfer Bahnhof in Nordrhein-Westfalen wurde eingestellt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Güterverkehr - Waggons in Flammen – wichtige rechtsrheinische Bahnstrecke wohl tagelang gesperrt

1 Kommentar zu "Güterverkehr: Waggons in Flammen – wichtige rechtsrheinische Bahnstrecke wohl tagelang gesperrt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Verantwortlich: die Deutsche Bahn. Denn Bremsen müssen überwacht werden. Da aber jeder Lurch eine Bahngesellschaft gründen darf und Slots bekommen muss, wird es immer gefährlicher auf deutschlands Geleisen. Denn Privat-Züge werden nicht in dem Maß kontrolliert, wie es erforderlich wäre. Ich empfehle den MODELLEISENBAHNER (darf ich das?), dort ist oft beschrieben wie Gesellschft X alte Reichsbahnloks neu streichen läßt oder allte Wagons "aufarbeiten" läßt.

    muffel