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Gutschein zu Weihnachten Beim Schenken auf Nummer sicher gehen

Praktisch und ein wenig unromantisch – es mag kreativere Geschenke geben als Gutscheine. Ihrer Beliebtheit tut das aber keinen Abbruch. Vor allem das Geschäft mit Genießer- und Abenteuer-Gutscheinen boomt.
19.12.2015 - 17:13 Uhr
Geschenkgutscheine führen auch in diesem Jahr die Top Ten der beliebtesten Weihnachtsgeschenke an. Quelle: dpa
Gutscheine

Geschenkgutscheine führen auch in diesem Jahr die Top Ten der beliebtesten Weihnachtsgeschenke an.

(Foto: dpa)

München/Berlin Der Kleiderschrank hängt voll, im Regal verstauben die CDs und mit dem dreißigsten Paar Socken lockt man sowieso niemanden hinterm Ofen hervor. Was also tun, wenn kurz vor dem Fest die zündende Geschenkidee für Freunde oder Verwandte fehlt? Wer auf Nummer sicher gehen will, greift auch mal zum Gutschein. „Sie sind der weihnachtliche Problemlöser schlechthin“, sagt Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern.

Zwar könnte das Budget dafür nach langem Wachstum in diesem Jahr erstmals wieder ein wenig schmaler ausfallen. Trotzdem stehen Gutscheine und Bargeld auf der Hitliste der beliebtesten Weihnachtsgeschenke noch immer ganz oben. Besonders gefragt dabei: Bons für Restaurantbesuche, Städtetrips und andere Erlebnisse zu zweit oder in der Gruppe.

Rund 1,7 Milliarden Euro planen die Verbraucher in Deutschland nach Erhebungen des Marktforschers GfK in diesem Jahr für Geschenk-Gutscheine ein, das wäre etwas weniger als im vergangenen Jahr mit 1,75 Milliarden Euro. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sprach im vergangenen Jahr sogar von rund drei Milliarden Euro an Gutschein-Ausgaben im November und Dezember.

Traditionell gehen Prognosen und Daten verschiedener Studien aber alljährlich recht weit auseinander. Das liegt auch daran, dass viele Kunden im Voraus noch gar nicht wissen, wie viel sie dann wirklich für Geschenke springen lassen. Hinzu kommt, dass die HDE-Daten beispielsweise auch von Firmen an die Mitarbeiter ausgegebene Gutscheine oder Geschenk-Gutscheine zu Geburtstagen umfassen, die in den beiden letzten Monaten des Jahres gekauft werden.

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    Wie die Deutschen zu Weihnachten ihr Geld ausgeben
    Weihnachtseinkäufe
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    Weihnachtszeit ist Geschenkzeit. Alljährlich treibt die Deutschen die Frage nach dem richtigen Geschenk um. Die Beratungsgesellschaft Deloitte ist der Sache auf den Grund gegangen. In einer Umfrage haben sie Ergebnisse zum Thema Weihnachten und Geschenke gesammelt. Ausschlaggebend für die Geschenkwahl ist die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage. In der Umfrage stuften 23 Prozent der Deutschen diese als positiv an. Ein Jahr zuvor waren es noch 34 Prozent.

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    Kaufkraft
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    Auf die Frage, wie die Deutschen ihre heutige Kaufkraft verglichen mit der aus dem letzten Jahr beurteilen würden, gaben nur 19 Prozent an, mehr für Geschenke ausgeben zu können. 50 Prozent bewerten ihr Konsumbudget unverändert. 32 Prozent halten ihre Kaufkraft für geringer.

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    Ausgabenpotenzial 2016
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    Nur wenige sehen für das kommende Jahr ein größeres Ausgabenpotenzial. 17 Prozent glaubt 2016 mehr für Geschenke ausgeben zu können. Immerhin 30 Prozent gehen von einem geringeren Geschenk-Budget aus. 45 Prozent erwarten keine Veränderung. Unverändert bleibt allerdings der Zeitpunkt der Geschenkeinkäufe. 21 Prozent planen den Einkauf bereits vor dem November, 38 Prozent im November. Im Dezember kaufen 40 Prozent der Befragten ihre Geschenke.

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    Vielfältige Gründe
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    Die Gründe, dass viele glauben, im kommenden Jahr nicht mehr so viel Geld für Geschenke zu haben, sind vielfältig. 28 Prozent führen die Befürchtung einer sich verschlechternden konjunkturellen Lage an. In den vergangenen zwei Jahren ist die Quote sukzessive angestiegen. 2013 teilten nur 20 Prozent diese Befürchtung. 2014 waren es bereits 24 Prozent. Außerdem erwarten zahlreiche Deutsche, dass ihr Einkommen sinken wird (21 Prozent). 2013 hatten noch 31 Prozent der Befragten erwartet, dass ihr Einkommen sinken wird und sie dementsprechend weniger Geld für den Konsum zu Verfügung haben werden.

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    Viele wollen zu Weihnachten nicht an Wirtschaft denken
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    Auf der anderen Seite haben 50 Prozent derjenigen, die mehr für Geschenke ausgeben wollen, angegeben, dass sie Weihnachten unabhängig von der Konjunktur schlichtweg genießen wollen. Bei 22 Prozent liegt der Grund im höheren Einkommen.

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    Kinder bekommen die teuersten Geschenke
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    Wenn es um die Budget-Verteilung der Geschenke geht, bekommen die Kleinsten am meisten. Im Schnitt geben die Deutschen für ihre Kinder 73,07 Euro aus. 67,94 Euro kosten die Geschenke von Verwandten und Freunde. Der Partner bekommt Geschenke im Wert von 51,15 Euro. Die Geschenke für Kinder von Verwandten kosten durchschnittlich 27,33 Euro.

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    Budget für Geschenke überwiegt
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    Den größten Teil des Weihnachtsbudgets geben die Deutschen für Geschenke aus. Im Schnitt landen 61 Prozent des verfügbaren Geldes unter dem Baum. 29 Prozent wird für das Festmahl ausgegeben. Zehn Prozent gehen für diverse Veranstaltungen drauf.

    (Foto: dpa)

    Sollte es in diesem Jahr tatsächlich etwas weniger werden, könnte das auch daran liegen, dass die Menschen generell ein wenig kürzertreten beim Weihnachtseinkauf - und stattdessen lieber etwas mehr spenden, wie GfK-Experte Wolfgang Adlwarth sagt. Vor allem das Schicksal der vielen Tausend Flüchtlinge in Deutschland, die Unterkunft und Versorgung brauchen, treibt viele Menschen um.

    Im Trend: Erlebnis-Gutscheine
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