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Halbjahresbilanz Brauereien profitieren vom Super-Sommer

Für Brauereien ist nicht nur eine Fußball-WM eine sichere Einnahmequelle. Auch vom Super-Sommer mit viel Sonne hat der Bierabsatz stark profitiert.
01.11.2018 - 09:25 Uhr Kommentieren

Brauereien profitieren von Hitzewelle – Warum Bier jetzt teurer wird

Wiesbaden Deutschlands Brauer haben von dem Super-Sommer und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 profitiert. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent oder 0,6 Millionen Hektoliter, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Brauereien und Bierlager setzten damit von Januar bis September rund 72,7 Millionen Hektoliter ab.

Der sonnige Frühling und der außergewöhnlich warme Sommer hätten die Nachfrage erheblich angekurbelt, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Holger Eichele. „Brauereien mussten mitunter Sonderschichten fahren, um genügend Bier an den Handel und die Gastronomie liefern zu können.“

Die Branche sei sehr zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsjahr und blicke optimistisch in die Zukunft. Mitte 2018 habe die Zahl der in Deutschland gemeldeten Brauereien die Marke von 1500 überschritten. Hintergrund ist nach früheren Angaben auch der Trend in den Ballungszentren hin zu kleineren Spezialitätenbrauereien, die unter anderem aromatisiertes Craft Beer anbieten.

Der Absatz im Inland stieg in den ersten neun Monaten 2018 um 0,9 Prozent auf 59,6 Millionen Hektoliter. Biermischungen mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen machten mit 3,7 Millionen Hektolitern 5,1 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. Alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie Gerstensaft, der aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführt wird, sind in der Statistik nicht erfasst.

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