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Hamsterkäufe Toilettenpapier, Mehl, Hefe – was die Deutschen in der Coronakrise kaufen

Mit dem „Lockdown Light“ haben auch die Hamsterkäufe in Deutschland wieder zugenommen. Einige Waren sind stark gefragt. Der Handel erwartet aber keine Lieferengpässe.
05.11.2020 - 12:55 Uhr Kommentieren
Kunden rüsten sich für den Lockdown. Quelle: dpa
Hamsterkäufe

Kunden rüsten sich für den Lockdown.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Verbraucher haben sich vor dem November-Lockdown verstärkt mit ausgewählten Hygieneartikeln und Lebensmitteln eingedeckt. Die Verkaufszahlen von Toilettenpapier etwa lagen in der Woche vom 19. bis 24. Oktober mehr als doppelt so hoch (+139 Prozent) wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate August 2019 bis Januar 2020, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

In der Folgewoche (26. bis 31. Oktober) fiel das Plus mit 84 Prozent wieder geringer aus. Der Absatz von Desinfektionsmitteln stieg kontinuierlich und erreichte in der letzten Oktoberwoche mehr als das Doppelte des Vorkrisen-Schnitts. Auch bestimmte Lebensmittel wurden spürbar häufiger eingekauft - von Mehl (+101 Prozent) über Hefe (+74 Prozent) bis hin zu Zucker (+63 Prozent).

Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandel (HDE) spricht von einem „Aufflackern von Hamsterkäufen“. Lieferengpässe werden aber nicht erwartet. „Wir sind sehr gut vorbereitet“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Lebensmittellieferkette sei sichergestellt. Man habe auch aus den Erfahrungen aus dem ersten Lockdown im Frühjahr gelernt, als es zeitweise zu leeren Regalen bei stark nachgefragten Waren wie Toilettenpapier kam. „Es gibt insofern keine Engpässe – weder bei der Belieferung noch in der Logistik“, sagte Genth.

Auch der offiziellen Statistik zufolge besteht kein Grund zur Sorge. „Die sehr hohen Absatzzahlen aus der Phase vor und während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 – als sich der Absatz von Desinfektionsmittel gegenüber dem Vorkrisen-Durchschnitt zeitweise mehr als verachtfacht hatte – wurden aktuell nicht beobachtet“, betonten die Statistiker. Vertreter von Politik und Wirtschaftsverbänden hatten wiederholt erklärt, dass die Versorgungslage mit Gütern des täglichen Bedarfs gesichert sei und es keine Notwendigkeit für „Hamsterkäufe“ gebe.

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