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Handel Alibaba steigert Umsatz kräftig

Der chinesische Internetkonzern hat Analysten mit guten Umsatzzahlen überrascht. Doch eine Milliardenstrafe von Kartellbehörden drückt die Bilanz.
13.05.2021 - 15:02 Uhr 1 Kommentar
Chinas Wettbewerbshüter hatten kürzlich eine Rekordstrafe in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,3 Milliarden Euro) gegen Alibaba verhängt. Quelle: AFP
Alibaba-Zentrale in Peking

Chinas Wettbewerbshüter hatten kürzlich eine Rekordstrafe in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,3 Milliarden Euro) gegen Alibaba verhängt.

(Foto: AFP)

Huangzhou Der chinesische Internet-Riese Alibaba hat im vierten Geschäftsquartal den Umsatz kräftig gesteigert. Die Erlöse der Online-Plattform legten in den drei Monaten bis Ende März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 64 Prozent auf 187,4 Milliarden Yuan (rund 24 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Huangzhou mitteilte. Analysten hatten im Schnitt weniger erwartet.

Unter dem Strich ergab sich aber ein Quartalsverlust von fast 5,5 Milliarden Yuan. China hatte Milliardenstrafen gegen den Konzern wegen monopolistischen Verhaltens verhängt. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 3,2 Milliarden Yuan erwirtschaftet. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Alibaba mit einem Umsatz von mehr als 930 Milliarden Yuan. Analysten haben derzeit im Schnitt etwas weniger auf den Zetteln.

Chinas Wettbewerbshüter hatten kürzlich eine Rekordstrafe in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,3 Milliarden Euro) gegen Alibaba verhängt. Die weltgrößte Online-Handelsplattform habe ihre marktbeherrschende Position ausgenutzt, um Händler zu zwingen, ihre Waren exklusiv über Alibaba anzubieten, begründete die Marktaufsicht den Schritt.

Es ist die bislang höchste Strafe der chinesischen Kartellbehörden gegen einen Internet-Konzern. Das vom chinesischen Milliardär Jack Ma gegründete Imperium steht nach Kritik des Unternehmers an der Regulierung in China unter Beobachtung der dortigen Behörden.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Handel: Alibaba steigert Umsatz kräftig "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Gut, dass Amazon nicht so marktbeherrschend ist und daher mit keiner Milliardenstrafe rechnen muss. Komisches Modell da in China, wo Monopole so behindert werden.

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