Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Handelskonflikt US-Whiskey-Exporte brechen wegen Zollstreit ein

Laut Branchenchef Swonger seien die Einbrüche ein Kollateralschaden der anhaltenden Handelsstreitigkeiten – und der Schaden werde immer größer.
Kommentieren
In der ersten Jahreshälfte 2018 waren die Exporte noch um 28 Prozent gestiegen – auch weil Unternehmen wie der Jack-Daniels-Hersteller Brown-Forman ihre Ausfuhren in Erwartung höherer Zölle vorzogen. Quelle: AP
Amerikanischer Whiskey

In der ersten Jahreshälfte 2018 waren die Exporte noch um 28 Prozent gestiegen – auch weil Unternehmen wie der Jack-Daniels-Hersteller Brown-Forman ihre Ausfuhren in Erwartung höherer Zölle vorzogen.

(Foto: AP)

New YorkDie amerikanischen Whiskey-Hersteller leiden unter den von US-Präsidenten Donald Trump angezettelten Handelskonflikten. Die von Kanada, China, Mexiko und der Europäischen Union erhobenen Strafzölle auf die hochprozentigen Produkte im Gegenzug für US-Sonderimportabgaben ließen die Exporte in der zweiten Jahreshälfte 2018 um elf Prozent einbrechen, wie der Branchenverband Distilled Spirits Council am Donnerstag mitteilte.

In der ersten sechs Monaten waren sie noch um 28 Prozent gestiegen – auch weil Unternehmen wie der Jack-Daniels-Hersteller Brown-Forman ihre Ausfuhren in Erwartung höherer Zölle vorzogen, besonders die nach Europa. Die EU hatte Strafzölle unter anderem von 25 Prozent auf US-Whiskey eingeführt, nachdem zuvor die Regierung in Washington europäische Stahl- und Aluminiumexporte mit höheren Abgaben belastet hatte.

Die EU ist der wichtigste Exportmarkt für die amerikanischen Whiskey-Hersteller. Nahezu 60 Prozent ihrer Exporte landen hier. „Der Schaden für die amerikanischen Whiskey-Exporte wird jetzt immer größer“, sagte der Chef des Branchenverbandes, Chris Swonger. „Das ist ein Kollateralschaden der anhaltenden Handelsstreitigkeiten weltweit.“

Insgesamt wuchsen die US-Whiskey-Exporte 2018 um 5,1 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar. 2017 hatte es noch ein Plus von 16 Prozent gegeben.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Handelskonflikt: US-Whiskey-Exporte brechen wegen Zollstreit ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.