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Handelskonzern Großaktionär Daniel Kretinsky baut Macht bei Metro aus

Die Investmentgesellschaft EPGC von Kretinsky sammelt rund sieben Prozent der Metro-Stammaktien ein – und überspringt damit die 30-Prozent-Hürde.
03.11.2020 - 15:55 Uhr Kommentieren
Die Investmentgesellschaft EPGC sammelte mit dem Ablauf der ersten Annahmefrist ihres Übernahmeangebots rund 7,10 Prozent der Metro-Stammaktien und etwa 1,13 Prozent der Vorzüge ein. Quelle: dpa
Metro

Die Investmentgesellschaft EPGC sammelte mit dem Ablauf der ersten Annahmefrist ihres Übernahmeangebots rund 7,10 Prozent der Metro-Stammaktien und etwa 1,13 Prozent der Vorzüge ein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Metro-Großaktionär Daniel Kretinsky hat mit seiner Übernahme-Offerte für den Großhandelskonzern ein erstes Ziel erreicht. Seine Investmentgesellschaft EPGC sammelte mit dem Ablauf der ersten Annahmefrist ihres Übernahmeangebots rund 7,10 Prozent der Metro-Stammaktien und etwa 1,13 Prozent der Vorzüge ein, wie EPGC am Dienstag mitteilte.

Damit überspringt EPGC deutlich die 30-Prozent-Hürde – denn die Gesellschaft verfügt bereits über 29,99 Prozent der Stammaktien. Zudem hat sie sich Optionen über weitere 4,99 Prozent gesichert. Metro-Aktionäre können der EPGC nun noch innerhalb der weiteren Annahmefrist bis zum 17. November um Mitternacht ihre Aktien andienen.

Vorstand und Aufsichtsrat der Metro hatten das Übernahmeangebot als zu niedrig abgelehnt und den Aktionären empfohlen, es nicht anzunehmen. EPGC will 8,48 Euro je Stammaktie und 8,89 Euro je Vorzugsaktie auf den Tisch legen.

Kretinsky und sein Investitionspartner Patrik Tkac wollen mit dem Angebot ihren Metro-Anteil auf über 30 Prozent steigern. Dann können sie sich ungehindert mit neuen Metro-Aktien eindecken und ihre Macht ausbauen. Freie Hand haben sie damit aber nicht bei dem Düsseldorfer Handelsriesen.

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    Denn die Großaktionäre Beisheim und Meridian hatten bereits angekündigt, ihr Anteilspaket von gut 23 Prozent behalten zu wollen. An ihrem Widerstand war eine vergangene Übernahme-Offerte Kretinskys gescheitert. Die beiden Anteilseigner wollten die Frage nicht kommentieren, ob nun Gespräche mit Kretinsky liefen.

    Mehr: Metro empfiehlt Ablehnung des Übernahmeangebots von Kretinsky.

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