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Handelskonzern Harter US-Markt belastet Ahold

Die harten Bandagen im Kampf um den US-Markt machen Ahold zu schaffen. Dort buhlt der Niederländer mit Rivalen wie Wal-Mart um die Gunst der Kunden – und verbucht prompt einen Umsatzrückgang.
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Der Einzelhandelskonzern Ahold ist in den Niederlanden bekannt durch die Kette „Albert Heijn“. Quelle: dpa

Der Einzelhandelskonzern Ahold ist in den Niederlanden bekannt durch die Kette „Albert Heijn“.

(Foto: dpa)

Brüssel Der Kampf um Marktanteile in den USA schlägt auf das Quartalsergebnis des niederländischen Handelsriesen Ahold durch. Zwar konnte Ahold seine Position auf dem wichtigen Markt ausbauen, doch der Preiswettstreit im Buhlen um die Gunst der Kunden führte im dritten Quartal zu einem Umsatzrückgang in den USA von 1,5 Prozent.

Im Vorquartal hatte der Rivale des heimischen Platzhirschs Wal-Mart hier noch um 2,2 Prozent zugelegt. Der Rückgang im Berichtsquartal fiel zudem besonders deutlich aus, weil Ahold ein Jahr zuvor noch von Hamsterkäufen vor dem Wirbelsturm Irene profitiert hatte. Der Ahold-Konzern, der in den USA Läden wie Stop & Shop betreibt, machte kaum Hoffnung auf Besserung bis zum Jahresende.

Insgesamt musste der Metro -Konkurrent im dritten Quartal einen Rückgang des operativen Gewinns von 3,7 Prozent auf 289 Millionen Euro hinnehmen. Experten hatten Ahold 316 Millionen zugetraut. Der Nettogewinn brach um mehr als 45 Prozent auf 139 Millionen Euro ein. Dies führte das Management vor allem auf Steuerbelastungen bei der schwedischen Tochter ICA zurück.

 
  • rtr
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