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Handelskonzern Kretinsky bleibt bei Metro-Übernahme weit von seinem Ziel entfernt

Die geplante Übernahme des Handelskonzerns Metro durch den tschechischen Investor steht kurz vor dem Scheitern. Am Mittwoch läuft seine Offerte aus.
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Kretinskys Investmentgesellschaft EPGC teilte am Dienstag mit, sie habe rund 36,51 Prozent der Aktien eingesammelt. Kretinsky hat seine Offerte allerdings an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien gekoppelt. Quelle: AFP
Daniel Kretinsky

Kretinskys Investmentgesellschaft EPGC teilte am Dienstag mit, sie habe rund 36,51 Prozent der Aktien eingesammelt. Kretinsky hat seine Offerte allerdings an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien gekoppelt.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Die geplante Übernahme des Handelskonzerns Metro durch den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky steht kurz vor dem Aus. Kretinskys Investmentgesellschaft EPGC teilte am Dienstag mit, sie habe rund 36,51 Prozent der Aktien eingesammelt. Kretinsky hat seine Offerte, die am Mittwoch ausläuft, allerdings an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien gekoppelt.

Von diesem Ziel ist er weit entfernt. Gespräche des Milliardärs mit den beiden Metro-Großaktionären Beisheim und Meridian, die zusammen mehr als 20 Prozent der Aktien kontrollieren, über eine Unterstützung seiner Offerte waren ohne Erfolg geblieben. EPGC hatte danach unterstrichen, weder werde das Angebot erhöht noch die Annahmefrist verlängert.

Kretinsky, der im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen war, will den Konzern ganz übernehmen und bietet dazu 16 Euro pro Stammaktie. Seine Übernahme-Offerte ist damit insgesamt rund 5,8 Milliarden Euro schwer.

Auch Investoren gehen offensichtlich weiter nicht davon aus, dass er sie erreicht. Metro-Aktien brachen nach der Bekräftigung der EPGC, die Offerte nicht anzuheben, am Dienstag ein. Sie notierten am Mittag bei 14 Euro und damit deutlich unter den von Kretinsky gebotenen 16 Euro.

Mehr: Der Übernahmestreit entwickelt sich für Metro zu einer gefährlichen Hängepartie. Im Interesse des Unternehmens müssen die Großaktionäre rasch eine Lösung finden. Denn der Streit ist Gift für den Handelskonzern.

  • rtr
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