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Handelskonzern Metro-Aktionäre Beisheim und Meridian wollen im Übernahmestreit kooperieren

Der Metro-Chef Olaf Koch hat die Offerte des tschechischen Investors Kretinsky bereits abgelehnt. Nun folgen ihm auch die Großaktionäre des Handelskonzerns.
Update: 29.07.2019 - 21:20 Uhr Kommentieren
Metro-Aktionäre Beisheim und Meridian wollen im Übernahmestreit kooperieren. Quelle: Reuters
Metro

Metro-Aktionäre Beisheim und Meridian wollen im Übernahmestreit kooperieren.

(Foto: Reuters)

Frankfurt, Düsseldorf Im Übernahmestreit um den Handelskonzern Metro stellen sich die Großaktionär Beisheim und Meridian gemeinsam gegen das Angebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky. Die Meridian Stiftung und die Beisheim-Gruppe teilten am Montag mit, sie wollten ihre Stimmrechte bündeln und damit ihre Interessen als Metro-Aktionäre besser durchsetzen.

Sie strebten eine Poolvereinbarung an, mit der sie 20,56 Prozent an Metro halten würden. Beide Investoren wollten bei entsprechenden Kaufgelegenheiten ihre Anteile an der Metro schrittweise weiter ausbauen.

Das Ziel sei, „in wesentlichen Angelegenheiten geschlossen gegenüber der Metro AG und deren anderen Aktionären aufzutreten und dadurch der Metro AG eine positive Weiterentwicklung in der Zukunft zu sichern“. Damit stellen sich die Großaktionäre gegen die Übernahmepläne von Kretinsky.

Der tschechische Investor ist im vergangenen Jahr mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen. Seine insgesamt rund 5,8 Milliarden Euro schwere Übernahme-Offerte läuft noch bis zum 7. August. Er hat sie an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien geknüpft.

Vorstand und Aufsichtsrat der Metro hatten den von Kretinskys Holding EPGC gebotenen Preis am Mittwoch als zu niedrig abgelehnt und den Aktionären empfohlen, ihre Aktien nicht zu verkaufen. Konzernchef Olaf Koch hatte allerdings betont: „Wir sind gegenüber Änderungen im Aktionärskreis aufgeschlossen.“

Mehr: Der Manager Olaf Koch will die Metro ganz auf den Großhandel ausrichten. Dafür treibt er den Real-Verkauf voran – und lehnt das Übernahmeangebot zunächst ab.

  • rtr
  • dpa
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