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Handelskonzern Metro verliert im Weihnachtsgeschäft – Russland belastet

Der kriselnde Markt in Osteuropa lastet auf dem Handelsriesen. Der Verkauft der Supermarktkette Real gestaltet sich zudem schwieriger als erwartet.
Update: 12.02.2019 - 11:13 Uhr Kommentieren
Der Vorstandsvorsitzende der Metro muss mit einem shcwiergen Marktumfeld umgehen. Quelle: dpa
Olaf Koch

Der Vorstandsvorsitzende der Metro muss mit einem shcwiergen Marktumfeld umgehen.

(Foto: dpa)

DüsseldorfNegative Währungseffekte sowie Preissenkungen in Russland haben das Ergebnis des Handelskonzerns Metro zum Jahresauftakt belastet. Das um Immobilientransaktionen bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um knapp sieben Prozent auf 470 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.

Unter dem Strich ging der Gewinn um knapp 13 Prozent auf 202 Millionen Euro zurück. Im fortgeführten Geschäft – also ohne die zum Verkauf stehende Supermarktkette Real – lag der Gewinn mit 181 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Wie bereits bekannt, sank der Umsatz im wichtigen Weihnachtsquartal um 0,6 Prozent auf 8 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 2,1 Prozent. Vor allem negative Wechselkurseffekte in Russland und der Türkei belasteten die Zahlen. Im Russlandgeschäft konnte Metro den Abschwung bremsen.

Der Konzern war durch eine verfehlte Preisstrategie in dem hart umkämpften russischen Markt ins Straucheln geraten. Das Management in Russland wurde ausgewechselt und die Strategie umgestellt.

Metro bekräftigte die Jahresprognose. Früheren Aussagen zufolge dürfte das Ebitda um 2 bis 6 Prozent zurückgehen. Den erwarteten Rückgang hatte Metro-Chef Olaf Koch Mitte Dezember mit dem andauernden Umbau des Russlandgeschäfts sowie den Kosten für die Digitalisierung begründet. Der Umsatz soll hingegen um 1 bis 3 Prozent zulegen. Währungseffekte und Ergebnisbeiträge aus Immobiliengeschäften sind bei den Prognosen nicht berücksichtigt. Auch Real ist nicht enthalten.

Ein Verkauf der kompletten Supermarktkette Real an einen Wettbewerber könnte laut Koch schwierig werden. Ein solcher Schritt sei aus kartellrechtlichen Gründen in Deutschland kaum zu machen, sagte der Manager. Metro wolle Real weiter als Ganzes verkaufen, bekräftigte er.

Auch der Fahrplan für die Trennung stehe weiter. Für die Kette solle bis zum Juni ein neuer Eigner gefunden werden. Metro habe mehr als eine Handvoll Interessenten für die Kette. Bald sollten erste, unverbindliche Offerten für die Kette eingehen, binnen sechs bis acht Wochen sollen dann verbindliche Angebote vorliegen.

Koch will Metro auf das Geschäft mit den Großmärkten konzentrieren, die Real-Supermärkte haben dabei keinen Platz mehr. Er strebe an, die Kette mit einem Jahresumsatz von mehr als sieben Milliarden Euro und rund 280 Märkten als Ganzes zu verkaufen, hatte Koch immer wieder versichert. Insidern zufolge haben Finanzinvestoren die Fühler nach Real ausgestreckt, aber auch Händler wie Kaufland interessierten sich für Filialen.

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  • dpa
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