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Handelskonzern Würth setzt verstärkt auf das Onlinegeschäft

Innerhalb von zehn Jahren will der Künzelsauer Handelskonzern Würth den Umsatzanteil seines Onlinegeschäfts verdreifachen. Die Konkurrenz mit Amazon sei ein Wettlauf gegen die Zeit, so die Konzernführung.
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Der Künzelsauer Großhändler Würth verdient sein Geld vor allem mit Befestigungs- und Montagetechnik. Derzeit liegt der Anteil des E-Commerce am Gesamtgeschäft bei zehn Prozent. Quelle: dpa
Mehr als Schrauben

Der Künzelsauer Großhändler Würth verdient sein Geld vor allem mit Befestigungs- und Montagetechnik. Derzeit liegt der Anteil des E-Commerce am Gesamtgeschäft bei zehn Prozent.

(Foto: dpa)

Schwäbisch Hall Der Handelskonzern Würth will sein Onlinegeschäft ausbauen und so wettbewerbsfähig bleiben. „Es ist ein Handelskrieg“, sagte das Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, Bernd Herrmann, am Donnerstag in Schwäbisch Hall. Das Onlinegeschäft sei mit Wettbewerbern wie Amazon und Alibaba sowie Start-Ups ein Wettlauf gegen die Zeit. In einem Zeitraum von sechs Jahren wolle Würth 200 Millionen Euro in den IT-Bereich investieren, davon mindestens 50 Millionen in E-Commerce. Würth handelt vor allem mit Montage- und Befestigungsmaterial für Handwerk und Industrie.

Der Konzern wolle den Anteil des E-Commerce am Gesamtgeschäft in den nächsten zehn Jahren auf 20 bis 30 Prozent steigern, so Herrmann. Derzeit liege er bei rund 10 Prozent.

Der Handelskonzern erwartet im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatzplus von rund 5 Prozent und will ein Betriebsergebnis von etwa 540 Millionen Euro erwirtschaften. Im vergangenen Jahr stiegen die Erlöse demnach um 3,9 Prozent auf 10,13 Milliarden Euro. Der Konzern verbuchte ein Betriebsergebnis vor Steuern von 515 Millionen Euro, rund 15,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • dpa
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