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Handelsriese Investor Kretinsky angeblich an Metro-Übernahme interessiert

Daniel Kretinsky arbeite laut Insidern an einer Übernahme des Handelsriesen. Er verschafft sich Zugriff auf 30 Prozent der Aktien.
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Der Groß-Aktionär und sein Investitionspartner könnten eine Übernahme des Metro-Konzerns planen. Quelle: Rudolf Wichert für Handelsblatt
Daniel Kretinsky

Der Groß-Aktionär und sein Investitionspartner könnten eine Übernahme des Metro-Konzerns planen.

(Foto: Rudolf Wichert für Handelsblatt)

FrankfurtDer tschechische Braunkohle-Milliardär Daniel Kretinsky arbeitet Insidern zufolge an einem Finanzierungspaket für den Kauf weiterer Metro-Anteile und eine mögliche Übernahme des Handelsriesen.

Die von Kretinsky und seinem Partner Patrik Tkac kontrollierte Investmentgesellschaft Global Commerce (EPGC) wolle die Finanzierung und andere Vorbereitungen für eine mögliche Offerte bis März in trockene Tücher bringen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Kretinsky spreche zudem auch mit anderen Anteilseignern des Konzerns mit einer Marktkapitalisierung von derzeit rund 5,2 Milliarden Euro.

Es gebe aktuell aber noch keine Entscheidung, ob Kretinsky wirklich nach der Mehrheit an der Metro greifen wolle. Ein Sprecher Kretinskys wollte sich nicht äußern, auch ein Metro-Sprecher wollte die Angaben nicht kommentieren.

Kretinsky und Tkac hatten sich mit der Duisburger Familien-Holding Haniel auf den Kauf von 7,3 Prozent der Metro-Anteile verständigt. Zusätzlich haben sie eine Option auf weitere 15,2 Prozent der Metro-Anteile aus dem Haniel-Fundus, wie Haniel mitgeteilt hatte.

Doch damit gab sich Kretinsky nicht zufrieden: Er und sein Investitionspartner einigten sich mit der Elektronikhandelsholding Ceconomy auf die Übertragung weiterer Metro-Anteile. Zusammengerechnet mit den Ceconomy-Anteilen könnten die beiden Partner über die Schwelle von 30 Prozent kommen, was ein Übernahmeangebot für Metro auslösen würde. Kretinsky arbeitet mit dem Einstieg bei Metro an der Differenzierung seines stark auf Energie ausgerichteten Portfolios.

Metro-Chef Olaf Koch will den Düsseldorfer Konzern auf das Geschäft rund um seine Großmärkte konzentrieren. Aktuell arbeitet er am Verkauf der Supermarktkette Real. Insidern zufolge haben mehrere Interessenten für die Kette bei Metro angeklopft – sowohl Finanzinvestoren als auch Interessenten aus der Branche. „Sie können aber davon ausgehen, dass wir derzeit mit einer Reihe von Interessenten Gespräche führen“, erklärte eine Sprecherin nun dazu. Ziel sei es weiter, Real als Ganzes zu verkaufen. „Wir sind voll im Zeitplan: Vertraulichkeitserklärungen sind vereinbart und unterschrieben, der Datenraum ist geöffnet“, sagte sie.

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  • rtr
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