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Haniel Familienholding kassiert das Umsatzziel

Die Geschäfte beim Rohstoffhändler ELG laufen unterwartet schwach. Daher muss der Eigentümer, die Familienholding Haniel, das Umsatzziel korrigieren. Auch bei der Metro könnte das Ergebnis unter Plan liegen.
31.08.2016 - 09:35 Uhr
Der Familienkonzern verbuchte im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Quelle: dpa
Haniel-Zentrale in Duisburg

Der Familienkonzern verbuchte im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Duisburger Familienholding Haniel setzt die Schwäche des Rohstoffhändlers ELG unvermindert zu. Daher dampfte der Vorstand sein Umsatzziel für 2016 ein. Trotz der guten Entwicklung beim Spezialversandhändler Takkt und der Hygiene-Tochter CWS-Boco erwarte er nun eine „schlechtere organische Umsatzentwicklung als prognostiziert“, sagte Haniel-Chef Stephan Gemkow am Mittwoch. Bislang war er von einer Stagnation ausgegangen. Beim operativen Ergebnis rechnet Gemkow aber unverändert mit einer deutlichen Verbesserung im Vergleich zu 2015.

Allerdings dürfte wohl entgegen der ursprünglichen Planung der Ergebnisbeitrag aus der Beteiligung an der Metro unter dem Vorjahresniveau liegen. Als Gründe nannte Gemkow negative Währungseffekte vor allem durch den russischen Rubel, die dem Handelskonzern zusetzten, sowie Ergebnisbelastungen im Zusammenhang mit dessen geplanter Aufspaltung. Metro strebt die Aufteilung bis Mitte 2017 an. Eine neue Gesellschaft soll das Großhandels- und Lebensmittelgeschäft um Cash&Carry sowie die Real-Supermärkte umfassen. Bei der heutigen Metro soll Media-Saturn verbleiben.

Welche Familien in Deutschland die Macht haben
Rang 20: Liebherr International
1 von 20

Branche: Nutzfahrzeuge

Umsatz 2015: 9,2 Milliarden Euro

Beschäftigte 2015: 41.500

Über die Dachgesellschaft kontrolliert die Familie Liebherr das Firmenimperium, das unter anderem Baufahrzeuge, Kräne, Verkehrstechnik, Hausgeräte und Hotels umfasst.

Quelle: FAZ, Unternehmen

(Foto: dpa)
Rang 19: Maxingvest
2 von 20

Branche: Nahrung und Genuss

Umsatz 2015: 10,1 Milliarden Euro

Beschäftigte 2015: 30.000

Unter dem Dach der Maxingvest sind der Kaffeehändler Tchibo und der Nivea-Hersteller Beiersdorf vereint. Kontrolliert wird die Holding von der Hamburger Unternehmerfamilie Herz.

(Foto: AP)
Rang 18: Würth
3 von 20

Branche: Befestigungstechnik
Umsatz 2015: 11,0 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 69.000

Als Schraubenkonzern ist Würth vielen bekannt. Dabei hat sich der Konzern unter Reinhold Würth, Sohn des Firmengründers Adolf Würth, zu einem weltweiten Großhandel mit Befestigungs- und Montagetechnik entwickelt. Sitz des Unternehmens ist Künzelsau bei Stuttgart.

(Foto: dapd)
Rang 17: Marquard & Bahls
4 von 20

Branche: Mineralölhandel
Umsatz 2015: 11,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 8.700

Zu den Geschäftsbereichen des Konzerns gehören der Mineralölhandel, die Flugzeugbetankung – aber auch die erneuerbaren Energien. Sitz des Familienunternehmens ist in Hamburg.

(Foto: dpa)
Rang 16: Mahle
5 von 20

Branche: Autozulieferer

Umsatz: 11,5 Milliarden Euro

Beschäftigte: 75.600

Der Autozulieferer aus Stuttgart blickt auf eine fast 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück und zählt heute zu den größten Firmen der Branche. Der Konzern ist zu 99,9 Prozent im Besitz der Mahle-Familienstiftung.

(Foto: dpa)
Rang 15: Otto
6 von 20

Branche: Handel
Umsatz 2015: 12,1 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 49.600

Hinter Amazon ist Otto einer der größten Onlinehändler weltweit. Vom Internetverkauf profitiert der traditionelle Versandhändler so stark, dass die diversen Web-Shops in den vergangenen Jahr stark gewachsen sind.

(Foto: dpa)
Rang 14: Oetker-Gruppe
7 von 20

Branche: Mischkonzern
Umsatz 2015: 12,2 Milliarden Euro
Beschäftigte 2015: 30.800

Zur Oetker-Gruppe mit Firmensitz in Bielefeld gehören rund 400 Unternehmen. Oetker ist unter anderem in den Bereichen Lebensmittel (Dr. Oetker GmbH), Bier (Radeberger), Sekt und Wein (Henkell), Schifffahrt (Hamburg Süd) und dem Bankwesen (Bankhaus Lampe) tätig.

(Foto: dpa)

Haniel verbuchte im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Euro während der operative Gewinn um sechs Prozent auf 115 Millionen Euro stieg. Nach Steuern blieben 25 Millionen Euro nach einem Verlust von 21 Millionen im Vorjahreszeitraum.

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