Hans im Glück Burger-Kette will Rückschlag schnell wegstecken

Die Burger-Kette „Hans im Glück“ muss auf ihrem rasanten Wachstumskurs einen Rückschlag einstecken: Nach einem Streit mit einem großen Betreiber schrumpft das Netz um zwölf Filialen.
Bei „Hans im Glück“ gibt es Streit: Gründer Thomas Hirschberger hat sich von einem Franchise-Partner getrennt.
Burger-Läden

Bei „Hans im Glück“ gibt es Streit: Gründer Thomas Hirschberger hat sich von einem Franchise-Partner getrennt.

MünchenDie Burger-Kette „Hans im Glück“ will sich ihren Wachstumsappetit vom Streit mit einem Betreiber nicht verderben lassen. Es lägen bereits Anfragen für neue Filialen vor, sagte eine Sprecherin in München. Das Unternehmen war in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und hatte 44 Filialen zwischen Flensburg und Rosenheim eröffnet, in denen sich die Gäste zwischen Birken-Baumstämmen am Tisch bedienen lassen. Mit dem Franchise-Nehmer Paniceus, der zwölf Standorte betreibt, hat sich die Geschäftsleitung aber überworfen. Die Zusammenarbeit soll beendet werden.

Betroffen sind Filialen in Berlin, Binz, Bremen, Flensburg, Hamburg, Lübeck, Oldenburg, Osnabrück und Potsdam. „Hans im Glück“ begründete das Zerwürfnis vor wenigen Tagen unter anderem mit Abweichungen von der vorgegebenen Speisekarte. Paniceus hingegen sprach von einer „Erfüllungsverweigerung des Franchise-Gebers“. Das Lübecker Unternehmen will die Filialen nach dem Kündigungstermin am 31. März unter neuem Namen weiterbetreiben.

In diesen Fast-Food-Restaurants essen die Deutschen am liebsten
Tresen im Schnellrestaurant Wienerwald
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Laut einer Umfrage der Verbrauchs- und Medienanalyse aus dem Jahr 2014 liegt die Fast-Food-Kette Wienerwald auf Platz Acht der beliebtesten Schnellrestaurants Deutschlands. Befragt wurden 23.093 Deutsche über 14 Jahre.

Foto: Unternehmen.

Mövenpick Marché
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Auf dem siebten Platz der beliebtesten Schnellrestaurants befindet sich laut der VuMA-Umfrage Mövenpick Marché. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Norwegen, Ungarn, Kroatien, Singapur, Indonesien, Malaysia und Kanada vertreten und beschäftigt rund 2.749 Mitarbeiter.

 

Kentucky Fried Chicken
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Ebenfalls beliebt bei den Deutschen ist Kentucky Fried Chicken. 4,7 Prozent der Befragten gaben an, dort mindestens einmal im Monat essen zu gehen. 2012 waren es allerdings noch 4,9 Prozent. Das Bild zeigt eine Filiale in Pforzheim.

Foto: Unternehmen.

Pizza Hut
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Auch sehr beliebt: Pizza Hut. 5 Prozent der Befragten gaben an, hier mindestens einmal im Monat zu essen. Das Unternehmen ist seit 1983 in Deutschland vertreten. Inzwischen gibt es laut eigenen Angaben hierzulande 73 Restaurants. Weltweit ist Pizza Hut in 100 Ländern 13.000 Mal vertreten. Alle Pizza Hut Stores in Deutschland würden von Franchisepartnern betrieben, heißt es auf der Homepage der Firma.

Foto: Unternehmen.

Subway
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Subway hat im Vergleich zu 2012 sogar an Beliebtheit zugelegt. Gaben damals noch 10 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Monat zum dem Sandwichrestaurant zu gehen, waren es 2014 bereits 10,6 Prozent. Am 13. Juni 1999 eröffnete in Berlin am Kurfürstendamm das erste Subway-Restaurant in Deutschland.

Nordsee
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Auf dem dritten Platz der beliebtesten Schnellrestaurants ist Nordsee. 10,9 Prozent der Befragten gaben 2014 an, mindestens einmal im Monat zum dem Fisch-Spezialisten zu gehen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland 332 Filialen.

Burger King
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Immer noch sehr beliebt in Deutschland: Burger King. 15,5 Prozent der Deutschen gaben 2014 an, mindestens einmal im Monat dort zu essen - 2012 waren es noch 16,1 Prozent.

In der Gastronomiebranche wird das schnelle Wachstum von „Hans im Glück“ seit langem aufmerksam verfolgt: Vor allem die Schwächephase der Fastfood-Riesen McDonald's und Burger King spielten dem Münchner Unternehmen in die Hände: Das neue Konzept mit der Bedienung am Tisch und Burgern mit verschiedenen Zutaten und Saucen kam in vielen Städten gut an: Eine Filiale nach der anderen wurde neu eröffnet.

An dem Erfolg wollte auch die Ausstatterin teilhaben, die sich das Raumkonzept mit Birkenstämmen für die Lokale ausgedacht hatte. Sie erzielte am Donnerstag einen Teilerfolg vor Gericht: Über das ursprüngliche Honorar von 10.000 Euro zahlt ihr „Hans im Glück“ noch 120.000 Euro. Auf diesen Vergleich einigten sich beide Seiten am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht München. Gefordert hatte die Frau allerdings noch mehr.

„Alle unsere Partner sind hervorragende Teamplayer“
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