Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Harter Kampf um heißen Kaffee Coca-Cola macht den Kaffeeröstern Konkurrenz

Mit Kaffee „To go“ lassen sich gute Geschäfte machen. Melitta, Dallmayr und andere profitieren schon kräftig. Nun will auch Coca-Cola in das Geschäft mit dem „Außer-Haus-Kaffee“ einsteigen – und stößt auf Gegenwind.
09.07.2016 - 13:57 Uhr
Die deutschen greifen immer häufiger zum Warmgetränk im Becher. Quelle: picture alliance
Kaffee „To go“

Die deutschen greifen immer häufiger zum Warmgetränk im Becher.

(Foto: picture alliance)

Düsseldorf Die Deutschen trinken gern Kaffee und sie trinken ihn immer öfter außer Haus. Gut jede vierte Tasse wird inzwischen nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes in Bäckereien, an Getränkeautomaten, in klassischen Cafés oder an Tankstellen konsumiert. „To go“ hat für viele Verbraucher längst die traditionelle Tasse Kaffee am Frühstückstisch ersetzt.

Die Folge: Das Geschäft mit professionellen Kaffeeautomaten für Gaststätten, Kantinen, Bahnhöfen oder Büros und den benötigten Bohnen boomt. Doch der Markt ist hart umkämpft. Nicht nur bekannte Kaffeehersteller wie Melitta oder Dallmayr spielen eine große Rolle, sondern auch unerwartete Wettbewerber.

Etwa Coca-Cola. Der eigentlich eher für gekühlte Getränke bekannte US-Konzern ist zurzeit dabei, sein Kaffeegeschäft in Deutschland mithilfe seines etablierten Vertriebsnetzes kräftig auszubauen. Coca-Cola hat in diesem Bereich bislang nur einen vergleichsweise geringen Marktanteil. „Kaffee ist somit ein wichtiger Baustein für kontinuierliches, ertragreiches Wachstum“, betont das Unternehmen.

Im Supermarktregal wird man allerdings auch weiter vergeblich nach Coca-Cola-Kaffee suchen. Der US-Riese setzt mit dem eigenen Chaqwa-Kaffee ausschließlich auf den Außer-Haus-Markt - auf den Verkauf über schrankgroße Kaffeemaschinen, wie man sie oft in Kantinen oder immer öfter auch in Supermärkten findet.

Darüber hinaus will der Konzern verstärkt Bäckereien für sein Kaffeeangebot erwärmen. Schließlich sind sie nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) der größte Absatzkanal für Kaffee „To go“.

Tatsächlich ist der Außer-Haus-Konsum die Königsdisziplin im Kaffee-Business. Zwar wird „nur“ gut jede vierte Tasse außer Haus konsumiert. Doch entfallen auf diesen Bereich laut Coca-Cola 80 Prozent des Umsatzes im Kaffeegeschäft und damit rund 16 Milliarden Euro. Und nicht nur die Umsätze sind hoch. Dass das Geschäft lukrativ ist, daraus macht die Branche keinen Hehl. Der Markt biete eine hohe Wertschöpfung, heißt es.

„Der Gast zahlt für das Genusserlebnis“
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Mehr zu: Harter Kampf um heißen Kaffee - Coca-Cola macht den Kaffeeröstern Konkurrenz
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%