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Hauptmarke Neckermann lief bislang besonders stark Thomas Cook bekommt die Kurve schneller als erwartet

Der finanziell angeschlagene Touristikkonzern hat seinen operativen Verlust im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 offenbar deutlicher verringert als angepeilt. Obwohl das Geschäftsjahr sich gut anlässt, wird es aber auch in diesem Jahr wohl noch nicht reichen, um die roten Zahlen zu verlassen.

HB FRANKFURT. Der im Winterquartal (1. November bis 31. Januar) wegen hoher Vorlaufkosten in der Touristik übliche Verlust sei um 30 bis 40 Mill. € geringer ausgefallen als im Vorjahr, verlautete am Freitag aus den Kreisen. Das würde einem Rückgang um 12 bis 16 % entsprechen. Im Vorjahresquartal hatte der Cook-Konzern seinen operativen Verlust um drei Prozent auf 254 Mill. € ausgeweitet.

Der Quartalsumsatz stieg den Angaben zufolge nur geringfügig um wenige Prozentpunkte auf gut 1,1 Mrd. €. Allerdings hätten sich die Buchungseingänge in den vergangenen Wochen weiter positiv entwickelt. „Das Jahresergebnis bei Cook könnte besser ausfallen, als bislang geplant“, hieß es in den Kreisen weiter. Klar sei allerdings, dass Cook nach dem Verlust im Geschäftsjahr 2002/2003 von 251 Mill. € erneut rote Zahlen schreiben werde.

Thomas Cook wollte die Angaben nicht kommentieren. Der Konzern werde die Bilanz für das erste Quartal am kommenden Dienstag veröffentlichen, sagte ein Sprecher.

Die beiden Cook-Gesellschafter Lufthansa und Karstadt-Quelle hatten sich in den vergangenen Tagen anlässlich ihrer Bilanz-Pressekonferenzen bereits zuversichtlich über die Zukunft ihrer Touristiktochter geäußert. Der neue Vorstand unter Führung von Wolfgang Beeser sei auf einem guten Weg. In spätestens drei Jahren solle Cook wieder Gewinne abwerfen, sagte Lufthansa-Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley.

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