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Hauptstadtflughafen BER könnte bis zu sieben Milliarden Euro kosten

Die Baukosten für den Hauptstadtflughafen sollen sich mittlerweile auf über 4,7 Milliarden Euro belaufen. Doch das ist noch nicht alles – die Ausgaben für den Schallschutz könnten höher ausfallen als zunächst angenommen.
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Die Parkplätze vor der Abflughalle am zukünftigen Hauptstadtflughafen Willy Brandt in Schönefeld (Brandenburg): Nach der derzeitigen Planung soll in diesem Jahr ein Probebetrieb im Nordpier aufgenommen werden. Quelle: dpa

Die Parkplätze vor der Abflughalle am zukünftigen Hauptstadtflughafen Willy Brandt in Schönefeld (Brandenburg): Nach der derzeitigen Planung soll in diesem Jahr ein Probebetrieb im Nordpier aufgenommen werden.

(Foto: dpa)

Berlin Der künftige Berliner Hauptstadtflughafen könnte nach Einschätzung von Brandenburgs CDU-Fraktionschef Dieter Dombrowski bis zu sieben Milliarden Euro kosten, wenn der Airport international wettbewerbsfähig werden soll. Offiziell gilt bislang weiter der Kostenrahmen von 4,3 Milliarden Euro.

Der oppositionelle CDU-Politiker forderte im RBB-Inforadio, die verantwortlichen Politiker müssten endlich die Wahrheit sagen. Fachleute hätten eine Kostenexplosion lange vorhergesehen, aber niemand habe dies öffentlich gesagt, meinte Dombrowski. Auch der Piraten-Abgeordnete Martin Delius, Vorsitzender des Berliner Flughafen-Untersuchungsausschusses, sagte in der RBB-Abendschau vom Freitag, es seien mehr als fünf Milliarden Euro für den Flughafen-Bau denkbar.

Nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg, der sich auf einen Bericht an den Flughafen-Aufsichtsrat bezieht, könnten sich die Baukosten inzwischen auf mehr als 4,7 Milliarden Euro belaufen. Die Steigerung sei möglich, weil die Ausgaben für den Schallschutz höher ausfallen könnten als zunächst angenommen, berichtete der RBB. Über Baukosten in Höhe von 4,7 Milliarden Euro war im vergangenen Sommer schon einmal spekuliert worden. Die Flughafengesellschaft selber gab am Samstag dazu keine Auskunft. Wann der Airport nach mehrmaliger Verschiebung eines Starttermins eröffnet wird, ist auch weiterhin unklar.

  • dpa
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