Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Hauptstadtflughafen Mehdorn verspricht BER-Schallschutz noch 2015

Neues vom BER: Kaum ein Thema ist rund um den neuen Hauptstadtflughafen so konfliktbeladen wie der Schallschutz. Der Flughafenchef will endlich reinen Tisch machen - und lehnt sich dafür weit aus dem Fenster.
Kommentieren
BER-Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn als Schattenriss vor dem Schriftzug BER: Mehdorn will den Schallschutz am neuen Hauptstadtflughafen möglichst schnell regeln. Quelle: dpa

BER-Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn als Schattenriss vor dem Schriftzug BER: Mehdorn will den Schallschutz am neuen Hauptstadtflughafen möglichst schnell regeln.

(Foto: dpa)

Schönefeld Berlins Flughafenchef Hartmut Mehdorn will die Baustelle Schallschutz am neuen Hauptstadtflughafen möglichst schnell schließen. Bis zum Jahresende 2015 sollen sämtliche Anwohner den Bescheid erhalten haben, mit dem sie die Handwerker bestellen können. „Wir werden nunmehr mit unverminderter Kraft an der Bearbeitung für alle Bescheide des gesamten BER arbeiten, damit Sie alle noch 2015 mit Anspruchsermittlungen ausgestattet sind“, verspricht Mehdorn den Nachbarn des Flughafens in der November-Ausgabe der Zeitschrift „BER aktuell“.

Der Druck für die gut zwei Dutzend Mitarbeiter in der Schallschutz-Abteilung der Flughafengesellschaft und die angeschlossenen Ingenieurbüros und Grundstückswertermittler bleibt damit hoch. Zuletzt hatten von knapp 11 800 Antragstellern im dicht am Flughafen gelegenen Tagschutzgebiet erst gut 3200 dieses Dokument erhalten. In dem diesen Bereich umgebenden Nachtschutzgebiet waren es knapp 5400 Bescheide bei gut 7500 Anträgen.

„Die Mannschaft steht und damit treiben wir diese Arbeiten jetzt zügig voran“, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel. Insgesamt gibt es den Schallschutz-Anspruch für 25 500 Wohnungen, doch noch immer haben nicht alle Anwohner Anträge gestellt.

Das könnte teilweise mit der lange unsicheren Rechtslage zusammenhängen. Der Flughafen hatte den Schallschutz jahrelang zu schmal bemessen und musste nach Gerichtsurteilen praktisch von vorn beginnen. Die Kosten für das Programm stiegen von 139 Millionen Euro auf 730 Millionen Euro.

Um im Frühjahr die Schönefelder Nordbahn sanieren zu können, mussten rund 4000 Haushalte schon bis Ende September Anspruchsermittlungen erhalten. Nach Mehdorns Einschätzung ist dies gelungen, das letzte Wort hat aber die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg, die die Unterlagen noch prüft.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Hauptstadtflughafen - Mehdorn verspricht BER-Schallschutz noch 2015

0 Kommentare zu "Hauptstadtflughafen: Mehdorn verspricht BER-Schallschutz noch 2015"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.