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Hauptversammlung in Köln Aus der Deutschen wird die Internationale Post

Die Deutsche Post hält an ihren Gewinnzielen für 2005 fest. Das Geld wird verstärkt im Ausland verdient.

HB KÖLN. Der Konzern wolle sein bislang auf einige Ballungsräume beschränktes Briefgeschäft in Großbritannien „flächendeckend“ ausbauen, kündigte Vorstandschef Klaus Zumwinkel bei der Hauptversammlung am Mittwoch in Köln an. „Andere Länder werden folgen“, unterstrich er. Die Post wolle Marktanteile, die sie nach dem Ende des Briefmonpols in Deutschland verlieren könnte, im Ausland wieder hereinholen. Der Konzern fährt bereits knapp die Hälfte seines Umsatzes im Ausland ein. An seinen Gewinnzielen für 2005 hält Zumwinkel fest. „Für das Gesamtjahr 2005 bleibt es (...) unverändert bei unserer Erwartung, ein operatives Ergebnis von mindestens 3,6 Milliarden Euro zu erzielen“, betonte er vor über 4000 Aktionären. Aufgrund einer niedrigen Steuerquote und wegfallender Abschreibungen gehe die Post auch weiter von einer Erhöhung des Nettogewinns um rund 500 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr aus. Dieser dürfte damit 2005 bei zwei Milliarden Euro liegen.

Nach einem Rekordergebnis 2004 werde die Dividende um 6 Cent von 0,44 auf 0,50 Euro pro Aktie angehoben. Auch für dieses Jahr könnten die Aktionäre mit einer weiteren Dividendenerhöhung rechnen. Aktionärsvertreter forderten dagegen eine höhere Ausschüttungsquote.

Der Post-Chef kündigte mit Blick auf die laufende Liberalisierung der Briefmärkte an, die Post werde dort investieren, wo es dem Konzern als sinnvoll erscheine. Es sei davon auszugehen, dass der schon oft totgesagte Brief trotz anderer Kommunikationsformen auch in Zukunft „überlebensfähig“ sei. „Ich gehe hier von stabilen Märkten aus.“ Er betonte aber: „Wir werden keinesfalls Akquisitionen zu jedem Preis durchführen.“

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