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Haushaltsgeräte Russland-Krise belastet Electrolux

Die Ukraine-Krise und die Entwicklung der russischen Wirtschaft machen Electrolux zu schaffen – die Nachfrage bricht ein. Immerhin den Gewinn kann der Haushaltsgerätehersteller leicht steigern.
17.07.2015 - 12:26 Uhr Kommentieren
In Westeuropa freut sich das schwedische Unternehmen über steigende Nachfrage. Quelle: dpa
Electrolux

In Westeuropa freut sich das schwedische Unternehmen über steigende Nachfrage.

(Foto: dpa)

Stockholm Trotz der anhaltenden Unsicherheit wegen der Ukraine-Krise macht der Haushaltsgerätehersteller Electrolux wieder mehr Gewinn. Unter dem Strich verdienten die Schweden im zweiten Quartal dieses Jahres 608 Millionen schwedische Kronen (rund 65 Millionen Euro). Auch beim Umsatz konnte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf knapp 31,4 Milliarden Kronen (rund 3,37 Milliarden Euro) zulegen, wie Electrolux am Freitag in Stockholm mitteilte.

Während sich auf dem nordamerikanischen Markt Erholung abzeichne und auch die Nachfrage in Westeuropa anziehe, mache die Entwicklung in Russland dem Hersteller weiter Sorgen, erklärte Electrolux-Chef Keith McLoughlin: „Aufgrund des starken Rückgangs in Russland und der Ukraine ist die Nachfrage in Osteuropa um 23 Prozent gefallen.“ Auch in China und Brasilien kämpft das Unternehmen mit einer schwachen Nachfrage.

Probleme bereitet den Schweden zudem die bis Jahresende geplante Übernahme der Haushaltsgerätesparte von General Electric, die die US-Kartellbehörden bislang blockieren. Dagegen wolle sich Electrolux „energisch wehren“, erklärte McLoughlin. Der Unternehmenschef kündigte an, den 3,3 Milliarden Dollar (rund 3,0 Milliarden Euro) schweren Deal gerichtlich durchsetzen zu wollen.

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