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Hawesko-Machtkampf Was sich bei Jacques' Wein-Depots ändern muss

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Internet-Verkauf von Wein ist schwierig

Eine der Herausforderungen, um dieses Ziel zu erreichen, werden Jacques' Wein-Depots sein. Die sind mit ihren 284 Filialen nicht nur das Hawesko-Aushängeschild für den stationären Handel, sondern mit einem Gewinn von mehr als 13 Millionen Euro im Jahr 2013 und damit mehr als 40 Prozent des Gesamtumsatzes auch das finanzielle Rückgrat des Konzerns.

Doch der Versuch, das Weindepot-Konzept zu internationalisieren, ist bislang gescheitert. Außerhalb von Deutschland gibt es nur noch zwei Filialen - in Österreich. Das deutsche Jacques-Erfolgskonzept auf andere Länder zu übertragen, wird auch Meyer zumindest versuchen. Ebenfalls verbesserungswürdig: Die Verknüpfung zwischen den starken Jacques-Filialen und dem Online-Auftritt des Weindepots-Tochterunternehmen.

Der Weinverkauf per Internet ist ohnehin eine Herausforderung. Noch in den 90er Jahren hatte Hawesko den Versandhandel selbst verändert. Das Unternehmen erreichte mit den damals besten Katalogen und seiner Anzeigenwerbung auch nicht passionierte Weintrinker. Doch irgendwann fühlte sich die jüngere Zielgruppe nicht mehr angesprochen, denen galt der Katalog als veraltet.

Dabei ist der Internetverkauf von Wein schwierig. Einerseits ist er lukrativ. Händler erzielen online gegenüber den anderen Vertriebskanälen den höchsten Durchschnittspreis pro Flasche. Über das Internet ordern Kenner, die genau wissen, welchen Wein sie wollen. Andererseits drängen immer mehr Start-ups mit Online-Shops in den Markt, finanziert durch branchenfremde Investoren.

Damit Hawesko auch beim Online-Verkauf Marktführer bleiben konnte, kaufte das Unternehmen Ende 2011 den Spanien-Spezialisten „Wein und Vinos“, der damals einen Umsatz von 17 Millionen Euro erzielte. Doch die Integration verläuft seitdem eher schleppend – und ist eine weitere Baustelle für Meyer.

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1 Kommentar zu "Hawesko-Machtkampf: Was sich bei Jacques' Wein-Depots ändern muss"

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  • Sorry, aber der Artikel wird dem Titel in keiner Weise gerecht: Was muss sich denn nun konkret ändern, nach Meinung des Autors? Hier bleibt er leider jede Antwort schuldig. Der Artikel ist ja nur eine bloße Aneinanderreihung von Plattitüden (und die Aufzählung der 20 teuersten Weine interessieren ja nun gar niemand).
    Eigentlich sind wir mehr konkrete Info beim Handelsblatt gewohnt!

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