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Hello Fresh, Home24, Delivery Hero Rocket-Beteiligungen gewinnen an Flughöhe

Rocket Internet verbrennt noch immer Geld. Doch die wichtigsten Beteiligungen der Berliner machen Fortschritte. Die Verluste gehen zurück, und die Umsätze von Hello Fresh, Home24 und Co. legen kräftig zu.
31.05.2017 Update: 31.05.2017 - 09:59 Uhr Kommentieren

Trotz Rocket-Fortschritten– Experte rät vom Aktienkauf ab

Berlin Die großen Beteiligungen von Rocket Internet haben ihre Verluste im ersten Quartal eingedämmt. Der Fehlbetrag im operativen Geschäft (Ebitda) ausgewählter Start-Ups – vom Kochbox-Anbieter Hello Fresh bis zum Möbelhändler Home24 – schrumpfte um 20 Millionen auf 100 Millionen Euro. Der Umsatz legte zugleich um 28 Prozent auf 617 Millionen Euro zu, wie der Berliner Start-Up-Investor am Mittwoch mitteilte.

„Wir sind davon überzeugt, dass unsere ausgewählten Unternehmen in diesem Jahr weitere Fortschritte auf dem Weg in Richtung Profitabilität verzeichnen und in nachhaltiges Wachstum investieren werden“, sagte Rockets Vorstandschef Oliver Samwer. Bis Jahresende sollen drei Beteiligungen die Gewinnzone erreichen.

Bei der Global Fashion Group, in der mehrere Modeversender zusammengeschlossen sind, sank der operative Quartalsverlust von 46,5 auf 33,2 Millionen Euro. Dabei stiegen die Erlöse binnen eines Jahres von knapp 197 auf gut 265 Millionen Euro. Auch bei den Möbelhändlern Home24 und Westwing wurde das Minus abgebaut.

Der Kochboxen-Versender Hello Fresh brach mit der Tradition, dass schnelles Wachstum mit ebenso schnellen Verlusten einherging. Während die Erlöse um fast die Hälfte auf 205 Millionen Euro hochsprangen, stieg das operative Minus nur von 27,3 auf 29,6 Millionen Euro.

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    Bei Rocket selbst schlug zu Jahresbeginn ein Verlust von 86 Millionen Euro zu Buche, nachdem es vor Jahresfrist noch 342 Millionen Euro waren. Die liquiden Mittel liegen bei 1,5 Milliarden Euro. Rockets Geschäft – das Gründen von Start-ups nach dem Fließbandprinzip – verschlingt viel Geld.

    Als Hoffnungsträger gilt vor allem der Lieferdienst Delivery Hero („Lieferheld“, „Pizza.de“, „Foodora“), der nach Reuters-Informationen im Sommer an die Börse strebt. Hello Fresh könnte im Herbst folgen. Samwer wollte sich zu möglichen Börsengängen nicht äußern.

    • rtr
    • dpa
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