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Hermes-Versand Paketzusteller mit E-Auto auf die Busspur lassen

Nach Ansicht des Versandunternehmens Hermes sind Fahrgemeinschaften mit der Konkurrenz und das Recht, Busspuren in Großstädten benutzen zu dürfen, unausweichlich, solle der Versand weiter schnell gehen.
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Container der Hermes Logistik-Gruppe Deutschland: Hermes will künftig in Städten die Busspur mitbenutzen. Quelle: dapd

Container der Hermes Logistik-Gruppe Deutschland: Hermes will künftig in Städten die Busspur mitbenutzen.

(Foto: dapd)

Düsseldorf Paketzusteller sollten nach Ansicht des Versandunternehmens Hermes die Busspuren in Großstädten benutzen dürfen. Dies solle möglich sein, wenn die Zusteller „mit Elektrofahrzeugen oder alternativen Antrieben unterwegs sind“, sagte Hanjo Schneider, im Vorstand der Otto-Gruppe für die Tochterfirma Hermes verantwortlich, der „Wirtschaftswoche“ laut einer Meldung vom Samstag. Hintergrund sei, dass die Hermes-Autos immer öfter im Stau steckten.

Um Waren schneller ans Ziel zu bringen, hält Schneider auch eine Zusammenarbeit mit der Konkurrenz für sinnvoll. „In Großstädten könnten neutrale Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen, die für Hermes, Deutsche Post DHL, GLS und DPD gemeinsam zustellen“, sagte der Manager.

Falls die Vorschläge umgesetzt werden, müssen sich die Paketauslieferer die Extra-Spur womöglich nicht nur mit Bussen teilen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte kürzlich ins Gespräch gebracht, Elektroautos grundsätzlich die Busspuren benutzen zu lassen. Dies könnte seiner Ansicht nach einer von mehreren Anreizen sein, um die Nachfrage nach E-Autos in Deutschland zu erhöhen.

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  • afp
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