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HHLA Hamburger Hafenkonzern investiert in Bahnverkehr

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA setzt immer stärker auf den Ausbau seines Eisenbahnverkehrs. Das sei laut Vorstandschef Klaus-Dieter Peters „die strategische Antwort auf die nachlassende Dynamik im Containerumschlag.“
30.03.2016 - 17:33 Uhr
Der Vorstandsvorsitzende der HHLA, Klaus-Dieter Peters, plant weitere Investitionen in den Eisenbahnverkehr. Quelle: dpa
HHLA

Der Vorstandsvorsitzende der HHLA, Klaus-Dieter Peters, plant weitere Investitionen in den Eisenbahnverkehr.

(Foto: dpa)

Hamburg Der Hamburger Hafenkonzern HHLA setzt immer stärker auf den Ausbau seines Eisenbahnverkehrs. „Das ist unsere strategische Antwort auf die nachlassende Dynamik im Containerumschlag“, sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Mittwoch in Hamburg. Der Konzernbereich Intermodal, in dem der HHLA-Eisenbahnverkehr angesiedelt ist, steuere bereits mehr als ein Drittel zum operativen Ergebnis des Konzerns bei. Die HHLA betreibt mittlerweile 13 Bahn-Terminals, überwiegend in Mittel- und Osteuropa, und besitzt mehr als 50 eigene Lokomotiven und 2500 Waggons.

Dabei geht es nicht mehr allein darum, Container zum Hamburger Hafen zu bringen oder von dort abzutransportieren. Die HHLA bietet inzwischen auch 350 Zugverbindungen bis hin nach Istanbul an. Vor allem durch den Einsatz eigener Züge ist der Konzernbereich sehr profitabel. Im abgelaufenen Jahr verdoppelte sich der Gewinn des Segments vor Steuern und Zinsen (Ebit) auf 55 Millionen Euro.

Damit konnte die HHLA heftige Einbrüche in ihrem angestammten Kerngeschäft abmildern, dem Containerumschlag. Der ging m 12,3 Prozent auf 6,5 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück. Der Konzernumsatz sank um 4,8 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro, das Ebit fiel um 7,5 Prozent auf 157 Millionen Euro. Als Gründe wurden Einbrüche im Warenaustausch mit China und Russland genannt. „Es war insgesamt ein sehr enttäuschendes Jahr für die europäische Hafenwirtschaft“, sagte HHLA-Chef Peters.

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