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Hitze in Deutschland Bahn kämpft mit kaputten Klimaanlagen

Der erste heiße Tag des Jahres und bei der Deutschen Bahn kehrt ein altbekanntes Problem wieder: defekte Klimaanlagen. Fahrgäste beschweren sich und mindestens ein Zug ist heute ausgefallen.
18.06.2013 Update: 18.06.2013 - 20:07 Uhr 8 Kommentare
Fahrende Sauna? Ein Intercity-Zug steht bei strahlendem Sonnenschein am Berliner Hauptbahnhof. Quelle: dpa

Fahrende Sauna? Ein Intercity-Zug steht bei strahlendem Sonnenschein am Berliner Hauptbahnhof.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das vergangene Jahr und das Jahr 2010 stecken der Deutschen Bahn in den Knochen. Eine Reihe an ICE kämpfte mit defekten Klimaanlagen, beim Debakel vor drei Jahren zahlte die Bahn 23.000 betroffenen Passagieren insgesamt 2,7 Millionen Euro an Entschädigungen. Vor dem Eisenbahn-Bundesamt hatte das Unternehmen zugeben müssen, die Kühlung für die ältere ICE-Flotte nur bis zu Außentemperaturen von 32 Grad ausgelegt zu haben.

Bis dieses Jahr sollten alle ICE-2-Züge generalüberholt werden und die Klimaanlagen auf 46 Grad ausgelegt werden. Das kostete die Bahn 100 Millionen Euro. Doch ganz los geworden ist das Unternehmen das Problem damit nicht. Auch heute, am ersten richtig heißen Tag des Jahres, beschweren sich Passagiere bereits wieder über ausgefallene Kühlaggregate.

Zumindest ein Zug ist nach Angaben von Mitfahrern aufgrund von Problemen mit der Klimaanlage ausgefallen. Dabei dürfte es sich um den ICE 576 handeln, der auf Strecke von Stuttgart nach Hamburg unterwegs war.

Auf mindestens zwei weiteren Strecken melden ICE-Fahrgäste Probleme. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte auf Anfrage von Handelsblatt Online, es gebe immer wieder einzelne Ausfälle von Klimaanlagen, auch in den vergangenen Tagen. „Es gibt aber keine Häufung“, so die Sprecherin.

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    Am Dienstagabendabend bestätigte die Deutsche Bahn: Insgesamt seien sechs ICE und EC-Züge ausgefallen. Die betroffenen Züge mussten laut Bahn in Stuttgart (auf der Strecke Oberstdorf-Hannover), Mannheim (Stuttgart-Hamburg), Dresden (Bratislava-Binz und Villach-Hamburg), Nürnberg (München-Berlin) und München (Graz-Saarbrücken) stoppen. Die Fahrgäste mussten in andere Züge umsteigen. Wegen der hohen Temperaturen könnte es auch in den kommenden Tagen zu vereinzelten Ausfällen von Klimaanlagen kommen, sagte der Bahnsprecher.

    Auf der Zugstrecke von Dresden nach Wiesbaden kam es im ICE 1652 laut Twitter-Nutzer @oocinri am Dienstag zu Problemen mit der Klimaanlage.

    Bei anderen Fahrgästen klang das ähnlich.

    „Stark beanspruchte Elemente des Zuges“
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    8 Kommentare zu "Hitze in Deutschland: Bahn kämpft mit kaputten Klimaanlagen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Warum muß man denn bei der Hitze auch unbedingt Bähnchen fahren, wenn man schon weiß, daß die die Technik nicht im Griff haben?

    • Ich bin wenigstens 30.000 km/a mit dem Auto unterwegs. Durch Kauf des richtigen Wagens und konsequent spritsparende Fahrweise komme ich auf Vollkosten von 25 ct/km.

      Ich kann genau da und dann losfahren, wann ich Lust habe. Auf den meisten Strecken bin ich doppelt so schnell wie der öffentliche Personenverkehr - schließlich wohne ich nicht neben dem Hauptbahnhof und meine Ziele liegen öfter mal am Land.

      Kurz: Mit der Bahn würde ich nur dann fahren, wenn ich Masochist wäre. Lediglich die S-Bahn benutze ich ein paar Mal im Jahr, wenn ich in die Stadt will.

    • Hubert Staudenmaier

      Das ist alles sehr traurig! Jedes kleinste Auto hat mittlerweile eine Klimaanlage, nur bei der Bahn klappt das nicht.

      Es gibt auch alte und kranke Leute! An die denkt keiner!

      Vermutlich ist der Deutsche-Bahn-Palast am Platz der Republik in Berlin vollklimatisiert! Nur der Kunde, der den ganzen Quatsch bezahlt, der soll schwitzen!

    • Bevor Sie das Problem herunter spielen, folgender Hinweis: Heute ist es im gesamten Raum Stuttgart "witterungsbedingt"(!!!) zu erheblichen Störungen im Zugverkehr gekommen. Diverse Züge sind ausgefallen (auch ein TGV, die sind also auch nicht besser). Selbst die S-Bahnen sind teils ausgefallen, teils zu spät gefahren. Somit wurde dann aus einer Reisezeit von rd. 1,5 h gleich mal 4,5 h. Wenn die Bahn früher kommuniziert hätte, dass der TGV kaputt ist, hätte es auch 1 Stunde weniger sein können. Aber das sagt man erst durch, wenn der Alternativzug gerade aus dem Bahnhof gefahren ist. Sensationell!

    • Man kann sowas als konsequente Fortsetzung von Wartungszyklen a la Mehdorn betrachten.

      Und nun macht Mehdorn auf Airline.

      Mal sehn, was von der Air Berlin nach der Ära Mehdorn übrigbleiben wird.

      Die "Turbine" wirft grad brav die Discs aus dem Angebot: am besten: Air Berlin fliegt ohne Fluggerät: Sowas gilt als absolut Innovativ und wird Mehdorn helfen seinen Ruf als kompetenter Krisenmanager zu festigen.


      Grube soll ja nichts anders machen: er soll es nur anders verkaufen Und das macht er ja auch mit seinen kaputten Klimaanlagen.

      Und Grube feiert den Rest ab, den Mehdorn hinterlassen hatte von der Deutschen Bahn: was der wohl gemacht hätte, hätte er die Deutsche Bahn technisch ähnlich intakt vorgefunden wie damals Mehdorn die Deutsche Bahn.

    • Mehrere zehntausend Züge verkehren täglich in Deutschland - in wenigen Waggons fällt die Klimaanlage aus. Schön, dass wir keine anderen Probleme haben. Eine seriöse Berichterstattung, die dieses staatstragende Problem regelmäßig wieder aufgreift...

    • Ohhh... "Da kann bei starker Belastung schon was kaputtgehen".
      Ich denke die Räder Achsen usw. werden auch stark beansprucht. Ist es denn dann noch verantwortbar die Züge überhaupt fahren zu lassen??? Ok, die Aussage bezog sich auf die Klimaanlage, die offensichtlich nicht die richtigen Dimensionen hat. Aber zu denken gibt das einem schon...

    • Zur Bahn: Ein Tag, zwei liegengebliebene Züge...
      Nur gut, dass in Deutschland nicht dauerhaft gutes Wetter ist.

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