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HLX und Germanwings sehen sich nicht betroffen Ryanair muss Subventionen zurückzahlen

Die EU-Kommission fordert von der irischen Ryanair Rückzahlungen von Hilfen am belgischen Flughafen Charleroi. Dies könnte zu einer Erhöhung der Ticketpreise um 6 bis 8 Euro führen, hieß es am Dienstag.

HB BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat damit erstmals über die Grenzen staatlicher Subventionen für Billigfluglinien entschieden. Ryanair-Chef Michael O'Leary nannte die Entscheidung vom Dienstag eine Katastrophe für die Branche und kündigte ebenso wie die betroffene belgische Regionalregierung eine Klage an.

Investoren und andere Billigflieger reagierten dagegen positiv: Die Entscheidung schaffe mehr Transparenz. Die deutschen Gesellschaften HLX und Germanwings sahen sich nicht betroffen. Verkehrskommissarin Loyola de Palacio sprach von einer Stärkung von Regionalflughäfen und Billigfliegern. Rund 75 % der Subventionen über 15 Mill. € für Ryanair am betroffenen belgischen Flughafen Charleroi seien legal. Die genaue Höhe der Rückforderungen wird nach Angaben der Kommission erst in zwei Monaten errechnet. Ryanair-Aktien legten deutlich zu. Am Markt war mit einer härten Entscheidung gerechnet worden.

Ryanair setzt auf geringe Kosten, um in großer Zahl Tickets zu verkaufen. Der harte Preiskampf der Billigflieger könnte den Iren nun allerdings erstmals Gewinneinbußen bescheren. Trotz steigender Passagierzahlen rechnet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr mit zehn Prozent weniger Gewinn. Nach dieser Ankündigung musste das Unternehmen vergangene Woche hohe Kursverluste hinnehmen.

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