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Hohe Treibstoffpreise belasten Airlines bitten wegen hohem Ölpreis zur Kasse

Die deutsche Lufthansa will trotz des gestiegenen Ölpreises ihre Flugpreise vorerst nicht weiter erhöhen, andere Fluggesellschaften haben dagegen aber bereits mit einem Treibstoffzuschlag auf die hohen Ölpreise reagiert.

HB HAMBURG. So bittet die größte europäische Fluggesellschaft British Airways (BA) ihre Kunden wegen der gestiegenen Spritpreise zur Kasse. Auch bei Deutschlands zweitgrößter Airline Air Berlin stehen Preiserhöhungen an. Die Thomas-Cook-Airline hat als Folge der gestiegenen Kerosinpreise mit den Reiseveranstaltern für die Wintersaison „geringfügig höhere Preise“ ausgehandelt. Die meisten Fluggesellschaften wollen aber die Preise vorerst nicht erhöhen. Sie sind gegen steigende Kerosinkosten abgesichert oder nutzen andere Möglichkeiten zur Kosteneinsparung. Auch die Lufthansa plant im Moment keinen Aufschlag.

Wie British Airways am Montag in London bekannt gab, verdoppelt sie mit Wirkung von diesem Mittwoch ihren Treibstoffzuschlag auf Langstrecken auf zwölf Pfund für den Hin- und Rückflug. „Die Treibstoffpreise sind in den vergangenen Monaten um 45 % gestiegen, und unsere Treibstoffkosten werden voraussichtlich um 225 Mill. Pfund (338 Mio Euro) höher liegen als im vergangenen Jahr“, begründete BA-Finanzchef John Riston die Maßnahme.

Air Berlin kündigte an, ab dem Winterflugplan würden von den Reiseveranstaltern sechs bis 9 € je Platz mehr verlangt. Für die Direktkunden gebe es nach wie die gleiche Anzahl der Plätze für 29 €, allerdings könnten die übrigen Plätze schneller teurer werden als bislang. Der Preis bei der Fluglinie steigt in Schritten von jeweils 10 €.

Die Thomas-Cook-Airline hat als Folge der gestiegenen Kerosin- Preise mit den Reiseveranstaltern für die Wintersaison „geringfügig höhere Preise“ ausgehandelt. Über den Umfang machte ein Sprecher keine Angaben. Ob die Reiseveranstalter die leichte Preiserhöhung an die Endkunden weiter geben, sei deren Sache. Für Kunden, die Flüge bei der früheren Condor direkt buchten, blieben die Basispreise von 29 € für Kurzstrecken und 99 € für Fernstrecken unverändert.

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat ihre Piloten angehalten, nicht unnötig Extra-Benzin zu tanken und die Flüge sorgfältig zu planen. Die Swiss ist im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften kaum gegen Preisschankungen beim Flugbenzin abgesichert.

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