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Hostel-Betreiber Skora „Wir werden nicht bei Air Berlin einsteigen“

Der Berliner Hostel-Betreiber Skora ist nicht mehr an der insolventen Air Berlin interessiert. Die Entscheidung soll nach einem Treffen mit Branchenvertretern gefallen sein. Das erste Geld ist aber bereits geflossen.
08.09.2017 Update: 08.09.2017 - 17:01 Uhr Kommentieren
Der Sachverwalter der Airline sammelt noch bis zum 15. September Gebote von Interessenten ein. Quelle: Reuters
Air Berlin

Der Sachverwalter der Airline sammelt noch bis zum 15. September Gebote von Interessenten ein.

(Foto: Reuters)

Berlin Der Berliner Unternehmer Alexander Skora ist nicht mehr an der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin interessiert. „Wir werden nicht bei Air Berlin einsteigen“, sagte Skora am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf ausländische Partner an seiner Seite. „Wenn, dann werden wir etwas Frisches gründen, was dann auch organisch wächst.“ Der Hostel-Betreiber hatte erst am Montag angekündigt, er wolle nach Prüfung der Wirtschaftszahlen abwägen, ob er bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft einsteigt. Nach eigenen Worten war Skora allerdings nicht im sogenannten Datenraum, wo Interessenten im offiziellen Bieterverfahren Air Berlin derzeit unter die Lupe nehmen.

Ein Treffen mit dem Management von Air Berlin sei auch nicht geplant, sagte Skora. Nach Gesprächen mit Branchenvertretern habe er sich entschieden, von Air Berlin die Finger zu lassen. Er überlege nun, mit Partnern eine eigene Fluggesellschaft zu gründen. Anfangs wolle man sich etwa auf Strecken nach Mallorca, Tel Aviv, London, Paris, Stockholm und Kopenhagen konzentrieren.

Bis zum 15. September sammelt der Sachwalter von Air Berlin noch Gebote von Interessenten ein. Womöglich könnte dann die nächste Gläubigerversammlung am 21. September schon entscheiden, welche Käufer einen Zuschlag bekommen.

Den ersten Überbrückungskredit des Bundes hat die Airline schon erhalten. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag, ohne eine Summe zu nennen. Der Bund hatte zugesagt, Air Berlin über die staatliche KfW-Bank Die ums Überleben kämpfende Fluggesellschaft Air Berlin kann die dringend benötigten Finanzhilfen des Staates anzapfen. „Die erste Tranche des KfW-Kredits ist heute bei der Air Berlin eingetroffen“, sagte ein Konzernsprecher am Freitag, ohne jedoch die Summe zu nennen. Am Montag hatte die EU-Kommission die Beihilfe des Bundes über die Förderbank von 150 Millionen Euro genehmigt. Mit dem Steuerzahlergeld soll die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft in die Lage versetzt werden, bis zum Abschluss der Verhandlungen weiterzufliegen.

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    (Foto: AFP)
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    (Foto: dpa)
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    (Foto: dpa)
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    (Foto: AP)
    • rtr
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