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Hotelkonzern will Übernahme verhindern Fonds attackieren Accor

Der größte europäische Hotelkonzern, Accor , ist im Visier der Investmentfonds Colony Capital und Eurazeo . Die beiden Investoren haben bereits 17,52 Prozent der Anteile an dem Unternehmen mit 170 000 Mitarbeitern in rund 100 Staaten übernommen.

dpa-afx PARIS. Colony und Eurazeo wollten ihren gemeinsamen Anteil auf 30 Prozent ausbauen, teilte Accor am Montag in Paris mit. Der Verwaltungsrat werde versuchen zu verhindern, dass jemand die Kontrolle von Accor übernehme, ohne ein öffentliches Übernahmeangebot für alle Aktien vorzulegen.

Accor betreibt weltweit 3 871 Hotels mit Marken wie Sofitel, Ibis, Pullman, Suitehotel, Mercure, Etap oder Formule-1. Zum Dienstleistungsgeschäft gehört Ticket Restaurant. 2007 lagen der Konzernumsatz bei 8,12 Mrd. Euro und der Überschuss bei 883 Mill. Euro.

Die Accor-Aktie legte kurz nach der Ankündigung am Montag um 3,32 Prozent auf 55,95 Euro zu. "Es kommt gar nicht in Frage, die Kontrolle zu übernehmen", erklärte Eurazeo-Chef Patrick Sayer. Eurazeo will am Ende zehn Prozent der Accor-Anteile halten, Colony Capital will 20 Prozent. Beide Partner haben sich in einem Pakt verpflichtet, die Anteile mindestens zwei Jahre zu halten und fünf Jahre im Konzert zu agieren. Eurazeo und Accor wollen beide wie die Staatsbank CDC jeweils zwei Sitze im Accor-Verwaltungsrat.

Sayer gibt an, als langfristiger Aktionär zu handeln und Vertrauen in das Accor-Management zu haben. Accor habe Wachstumspotenzial in beiden Kerngeschäften Hotels und Dienstleistungen. Die Accor-Führung verlangte am Montag die Bewahrung beider Sparten.

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