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Hugo Boss Modekonzern tritt auf der Stelle

Die Modebranche leidet unter der Kauflaune der Verbraucher. Hugo Boss punktet zwar mit eigenen Läden und guten Online-Geschäften, tritt aber trotzdem auf der Stelle. Das hat auch mit dem Ausbau des Filialnetzes zu tun.
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Ein Mann geht am Eingang des Hugo Boss-Fabrikverkaufs vorbei. Das Unternehmen profitiert von eigenen Läden. Quelle: dpa
Hugo Boss Metzingen

Ein Mann geht am Eingang des Hugo Boss-Fabrikverkaufs vorbei. Das Unternehmen profitiert von eigenen Läden.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Modekonzern Hugo Boss tritt zum Jahresauftakt trotz Umsatzsteigerungen beim Gewinn auf der Stelle. „Die Bekleidungsbranche leidet momentan unter einer starken Kaufzurückhaltung der Verbraucher, insbesondere in Europa“, teilte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs am Mittwoch mit. Zwar habe Boss mit dem Verkauf der Mode über die eigenen Filialen und im Internet die Geschäfte ankurbeln können. Der Ausbau des Filialnetzes habe aber belastet.

So stieg der Umsatz im ersten Quartal um neun Prozent auf 668 Millionen Euro, währungsbereinigt um drei Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) blieb mit 132 (Vorjahr: 131) Millionen Euro indes stabil. Lahrs bekräftigte sein Jahresziel, das eine Umsatzsteigerung währungsbereinigt im mittleren einstelligen Bereich vorsieht. Das bereinigte Ebitda soll um fünf bis sieben Prozent zulegen.

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