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H&M Moderiese verdient trotz Abschreibungen deutlich mehr

Weil in der Wintersaison viel Ware liegen blieb, muss H&M hohe Abschreibungen vornehmen. Trotzdem steigerte der Konzern den Gewinn deutlich. Doch noch immer hinken die Schweden dem Marktführer Inditex hinterher.
29.06.2017 - 09:54 Uhr Kommentieren
„Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut“, sagte Konzernchef Karl-Johan Persson. Quelle: Reuters
H&M-Filiale in Paris

„Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut“, sagte Konzernchef Karl-Johan Persson.

(Foto: Reuters)

Stockholm Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet.

An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu.

Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts.

Diese Designer machen gemeinsame Sache mit H&M
Kenzo bei H&M
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Die Marke Kenzo gehört zum Luxus-Imperium LVMH. Doch statt Luxus setzt die Marke nun auf Masse – zumindest eine Kollektion lang. Das Label der ursprünglich japanischen Kenzo – Namensgeber ist Kenzo Takada (77) – ist für seine intensiven Farben und ausgefallenen Aufdrucke bekannt.

(Foto: PR)
Kenzo und H&M
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Auffällige Tigermuster und leuchtende Farben bestechen die Kollektion der Luxusmarke Kenzo, die seit dem 3. November in den Filialen des schwedischen Modefilialisten angeboten wird.

(Foto: imago/Future Image)
Kenzo-Kollektion
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Die Kollektion reicht von Kleidern, Jacken über Boots und Taschen in knalligen Farben. Die Designermode zu erschwinglichen Preisen ist stets schnell vergriffen.

(Foto: Getty Images for H&M)
Kenzo
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Die Kollektion der Kreativdirektoren Humberto Leon und Carol Lim (im Bild) ist seit dem 3. November online und in etwa 250 von weltweit rund 3.000 Filialen zu kaufen.

Eine Auswahl ihrer Vorgänger ...

(Foto: dpa)
Karl Lagerfeld
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Karl Lagerfeld gehört zu den bekanntesten Modedesignern der Welt. Der Deutsche vertreibt nicht nur unter seinem eigenen Namen Kleidung, sondern ist auch Chefdesigner bei Chanel und Fendi. Das hielt Lagerfeld allerdings nicht davon ab, für den Massenmarkt zu arbeiten: 2004 entwarf er eine eigene Kollektion für H&M. Mit großem Erfolg: Es gab lange Schlangen vor den Läden und Totalausverkauf. Auf Ebay blühte der Schwarzhandel mit den Lagerfeld-Stücken. Der Umsatz stieg damals um 24 Prozent. Es war die erste Kooperation mit einem Stardesigner – gelobt wurde sie sogar von Analysten: Die H&M-Aktie kletterte nach dem PR-Getöse über die 200-Kronen-Marke.

(Foto: AP)
Versace
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Auch Donatella Versace ließ sich 2011 von H&M verpflichten. Das Unternehmen, von ihrem Bruder Gianni 1978 gegründet, ist nicht für den dezenten Auftritt bekannt. Auffällige Muster und Drucke fanden sich dann auch auf den H&M-Kleiderstangen. Neben Klamotten entwarf Versace auch noch Wohnaccessoires für die schwedische Kette.

(Foto: Reuters)
Roberto Cavalli
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Ungefähr genauso „laut“ wie Versace ist auch der ebenfalls italienische Designer Roberto Cavalli. Gerade tierische Muster wie Leoparden-Prints finden sich immer wieder in der Kollektion. Auch bei H&M zierten diese einige Stücke, als Cavalli 2006 für die schwedische Kette designte.

(Foto: Reuters)

Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. „Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut“, sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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