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IATA-Zahlen Umsatz der Airlines bricht um 241 Milliarden Dollar ein

Die Coronakrise trifft die Luftfahrt mit voller Wucht. Der Airline-Verband Iata rechnet damit, dass 2020 zum schlechtesten Jahr in der Geschichte der Luftfahrt wird.
09.06.2020 - 17:04 Uhr Kommentieren
Viele Fluggesellschaften machen in der Coronakrise deutliche Verluste. Quelle: AFP
Airlines in Schwierigkeiten

Viele Fluggesellschaften machen in der Coronakrise deutliche Verluste.

(Foto: AFP)

Frankfurt Die Luftfahrtbranche steht dem internationalen Airline-Verband IATA zufolge in diesem Jahr vor Rekordeinbußen. Der Umsatz der Fluggesellschaften weltweit werde sich durch die Corona-Krise 2020 halbieren, wie der Verband am Dienstag in seiner neuesten Prognose voraussagte. Es sei von einem Einbruch der Erlöse auf 419 Milliarden Dollar auszugehen.

Auch die Zahl der Passagiere werde sich auf 2,25 Milliarden halbieren. Der Umsatz im Passagierflugverkehr wird nach der Prognose noch stärker und zwar um 60 Prozent auf 241 Milliarden Dollar einbrechen, da die Ticketpreise unter Druck kommen dürften. Die Unternehmen stünden vor einem Jahresverlust von rund 84 Milliarden Dollar oder 20 Prozent des Umsatzes. „Finanziell wird 2020 das schlechteste Jahr in der Geschichte der Luftfahrt“, sagte IATA-Generaldirektor Alexandre de Juniac.

Das Schlimmste habe die Branche nach dem weitgehenden Erlahmen des Flugverkehrs in den vergangenen Monaten aber hinter sich - vorausgesetzt, es komme nicht zu einer weiten Corona-Krankheitswelle, erklärte die IATA. Die schrittweise Aufhebung von Reisebeschränkungen in Europa sorge für eine Erholung, solange von Quarantänepflichten in Ankunftsländern abgesehen werde. Die Luftfahrtindustrie gehört zu den von der Corona-Krise am schwersten betroffenen Branchen.

Für das kommende Jahr erwartet der Verband eine Erholung des Umsatzes auf knapp 600 Milliarden Dollar bei einem Anstieg der Fluggastzahlen auf 3,38 Milliarden. Die Verlust der Branche werde sich auf knapp 16 Milliarden Dollar verringern. „Die Fluggesellschaften werden 2021 noch finanziell angeschlagen sein“, erläuterte de Juniac weiter. Der Wettbewerb werde so intensiv sein, dass die Kunden mit niedrigen Preisen rechnen könnten.

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    Ein Lichtblick im Luftverkehr sei das Frachtgeschäft. Dessen Umsatz werde 2020 trotz verringerter Kapazitäten durch den Wegfall von Passagierflügen mit ihren Zuladungen steigen, denn die Frachtpreise erhöhten sich um 30 Prozent.

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