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ICE-Hitzechaos Bahn-Vorstand wird wohl nicht belangt

Die Staatsanwaltschaft sieht bei den fortgeschrittenen Ermittlungen nach dem Hitzechaos in den ICE-Zügen keinen hinreichenden Tatverdacht für einen Prozess gegen die Bahnvorstände um Rüdiger Grube.
08.08.2011 - 12:54 Uhr Kommentieren
Notversorgung der ICE-Passagiere nach dem Hitzechaos 2010. Quelle: dpa

Notversorgung der ICE-Passagiere nach dem Hitzechaos 2010.

(Foto: dpa)

Berlin Der Vorstand der Deutschen Bahn wird voraussichtlich nicht wegen des Hitzechaos und ausgefallener Klimaanlagen in ICE-Zügen im Sommer 2010 belangt. Die Ermittlungen gegen Bahn-Chef Rüdiger Grube und vier weitere Vorstandsmitglieder seien weit fortgeschritten, nach jetzigem Stand werde sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben, sagte Oberstaatsanwältin Simone Herbeth am Montag in Berlin und bestätigte damit einen Bericht des "Westfalen-Blattes".

In der Angelegenheit läuft nach Angaben der Oberstaatsanwältin aber noch ein Verfahren gegen Unbekannt. Derzeit würden die Verantwortlichkeiten für mögliche Vergehen von Bahnbediensteten unterhalb des Bahnvorstandes, zum Beispiel von Fahrdienst-Leitern, festgestellt, sagte sie. Zudem dauerten die Ermittlungen gegen zwei Zugbegleiter noch an.

Dem Pressebericht zufolge will die Staatsanwaltschaft Bielefeld ihre Ermittlungen gegen einen 57-jährigen Zugchef aus Köln in Kürze einstellen. Der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung und der unterlassenen Hilfeleistung habe sich nicht erhärten lassen, berichtete die Zeitung. Angaben, wonach das Verfahren noch diese Woche eingestellt werden soll, wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage zunächst aber nicht bestätigen.

Der Zugbegleiter war am 10. Juli 2010 für einen ICE verantwortlich, der sich auf der Fahrt von Berlin nach Köln befand. Dem Zugchef war vorgeworfen worden, den ICE zunächst nicht gestoppt zu haben, obwohl die Klimaanlage komplett ausgefallen war. In Bielefeld musste der Zug evakuiert werden, nachdem mehrere Reisende einen Hitzekollaps erlitten hatten. Neun Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

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