Ikea-Deutschlandchef „25 Prozent Marktanteil sind realistisch“

Die schwedische Möbelkette Ikea möchte in Deutschland angreifen. Umsatz und Marktanteil sollen deutlich steigen. Der Möbelgigant möchte neue Filialen eröffnen und im Internet expandieren.
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Ikea-Markt: Der Konzern will in Deutschland expandieren. Quelle: ap

Ikea-Markt: Der Konzern will in Deutschland expandieren.

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DüsseldorfIkea hat ehrgeizige Wachstumspläne für den rund 31 Milliarden Euro großen Möbelmarkt in Deutschland. „Wir haben in Deutschland einen Marktanteil von 13 Prozent. 25 Prozent sind realistisch“, sagte Peter Betzel, seit September 2011 Geschäftsführer von Ikea Deutschland, dem Handelsblatt. Dafür veranschlagt Betzel einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren.

Große Hoffnung setzt der aus Schweden stammende Möbelhändler neben der Eröffnung weiterer Einrichtungshäuser – Betzel sieht hierzulande Potenzial für 20 bis 25 Standorte zusätzlich zu den 46 bestehenden – auf den Online-Handel. Noch ist das Niveau bescheiden: Im Geschäftsjahr 2012/2013 (Ende August) setzte Ikea 3,99 Milliarden Euro in Deutschland um, davon nur 92 Millionen Euro im Internet.

„Wir wollten das Geschäft, die Infrastruktur, gut organisieren und sauber aufbauen. Es ist etwas anderes, ob man Bücher und Kleidung verschickt oder Möbel. Dahinter steckt eine hochkomplexe Lager- und Logistikwirtschaft“, so Betzel. „Daran haben wir lange gearbeitet – und damit den Grund gelegt, jetzt anzugreifen.“

Ikea Deutschland baut sein Online-Angebot gerade kräftig aus. In ein bis zwei Jahren soll das komplette Sortiment, das die Kunden im Einrichtungshaus finden, auch im Webshop erhältlich sein. Das wären dann rund 7000 Artikel, also mehr als doppelt so viele wie momentan. „Noch liegt der Fokus online auf Möbeln. Jetzt kommt dazu, was wir Satellit-Produkte nennen: Kerzen, Bettwäsche und so weiter“, erklärte Betzel.

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4 Kommentare zu "Ikea-Deutschlandchef: „25 Prozent Marktanteil sind realistisch“"

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  • ok schon bessere Argumente gehört als die Bemerkung: unqualifizierter Blödsinn...
    Klar hat Ikea durch geschickte Täuschung des Verbrauchers ein eigenes Pseudosortiment kreiert.
    Aber was ist den ein Billyregal, wenn man den Namen Billy beiseite nimmt... ein paar Pressspanplatten mit Kunststoffbeschichtung. Wo ist das Alleinstellungsmerkmal außer dem Namen.
    Oder das Sofa von Ikea oder den Stuhl von Ikea. Oder der verkaufsstarke Schlafzimmerschrank von Ikea. Immer wieder nur ein Pseudoimage geboren durch eine Namensgebung , damit sich das Produkt von anderen langweiligen Produkten abhebt.
    Oder was ist das besondere an dem Steingutzeug oder die Pfanne aus der Ramschabteilung. Ohne Ikea-Image ließe sich der Plunder höchstens in Eineuroläden vermarkten.
    Klar man kann es sich auch einfach machen in der Gegenargumentation... Unqualifizierter Blödsinn ist nicht mal geschickte Rhetorik.

  • Was GOTT verhindern möge...es sei denn, Ingvar Kasmprads IKEA-Krajke zahlt in DEUTSCHLAND endlich mal "richtige Steuern" und verschiebt nicht die satten GEWINNE über zig Briefkasten-Firmen auf die niederländischen Antillen! Wie gehabt!!

  • Diesen Kommentar kann man wohl unter "unqualifizierten Blödsinn" abtun. Allein eine Parallele zum Elektrohandel zu ziehen ist lächerlich > hier gibt es kein Alleinstellungsmerkmal. Amazon, Media Markt, Saturn etc. verkaufen die gleichen Marken/Produkte. IKEA hingegen hat ein eigenes Sortiment.

  • absolut unrealistisch diese Aussage...
    25% Marktanteil bedeuten für Ikea , dass sie als Monopolist in ihrem Marktsegment gelten würden.
    So innovativ ist diese Marke nicht.
    Die Standortbelegung bedeutet nicht gleichzeitig, dass sich der Markt hierauf konzentriert.
    Das sich jetzt schon wenige Möbelgiganten den deutschen Markt aufteilen, hat sich ja schon in manchen Regionen bewahrheitet.
    Aber leider führt das hier gezeigte Angebot an Ware mehr oder weniger zu einem Einheitsbrei, der auch durch fehlende Innovationskraft, nur Durchschnittsbedürfnisse befriedigen kann.
    Und dieser Einheitsbrei kann alternativ kostengünstig von kleineren Onlineanbietern billiger und schneller bedient werden.
    Auch Ikea wird dies recht schnell feststellen, dass der Verbraucher diese anspruchslosen zerlegbaren Primitivmöbel auch von anderen Quellen online beziehen kann.
    Der Elektrohandel hat diesbezüglich schon schmerzliche Erfahrungen machen müssen.
    Siehe Mediamarkt-Saturn....

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