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Ikea in Russland Möbelhändler will trotz Krise weiter expandieren

Ikea plant bis 2020 Investition von zwei Milliarden Euro in Russland – und hat auch nicht vor, davon abzurücken. Zwar macht der Rubelverfall dem Unternehmen zu schaffen. Doch man habe „einen langfristigen Plan“.
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Ikea hält an seinen Expansionsplänen fest: Der Möbelhersteller will bis 2022 in Russland zwei Milliarden Euro investieren. Quelle: dpa

Ikea hält an seinen Expansionsplänen fest: Der Möbelhersteller will bis 2022 in Russland zwei Milliarden Euro investieren.

(Foto: dpa)

StockholmDer weltgrößte Möbelkonzern Ikea hält trotz der Krise in Russland an seinen Expansionsplänen für das Land fest. „Wir haben einen langfristigen Plan für Russland“, sagte Ikea-Sprecherin Martina Smedberg am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm. Das Unternehmen hoffe, daran festhalten zu können, beobachte die aktuelle Situation aber aufmerksam.

Auch wenn der Absturz des russischen Rubel Ikea im Dezember dazu gezwungen habe, vorübergehend den Verkauf von Küchenmöbeln und -geräten auszusetzen, bleibe das Vorhaben, bis 2020 zwei Milliarden Euro in Russland zu investieren, bestehen, sagte Smedberg.

Aus Angst vor steigenden Preisen und einem weiteren Verfall der Landeswährung hatten im Dezember zahlreiche Russen ihre Ersparnisse in Möbel, Elektronik und sogar Autos investiert.

Ikea ist seit dem Jahr 2000 in Russland präsent und dort keiner echten Konkurrenz ausgesetzt. Inzwischen ist Russland für Ikea der viertwichtigste Markt nach Deutschland, den USA und Frankreich - und noch vor Schweden. Das Unternehmen plane bis 2018 insgesamt 15 Kaufhäuser in Russland und interessiere sich für „25 Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern“, sagte eine andere Ikea-Sprecherin, Daniela Rogosic, der Zeitung „Dagens Nyheter“.

  • afp
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