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Industriedienstleister Bilfinger Berger baut Geschäft weiter aus

Bilfinger Berger schlägt in den Niederlanden und Russland zu. Für rund 145 Millionen Euro übernimmt der Baukonzern einen Ingenieurdienstleister und beteiligt sich an einem weiteren Gemeinschaftsunternehmen.
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Der Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger Berger, Roland Koch. Quelle: dpa

Der Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger Berger, Roland Koch.

(Foto: dpa)

Frankfurt Bilfinger Berger baut sein Industriedienstleistungs-Geschäft weiter kräftig aus. In den Niederlanden übernimmt das Mannheimer Unternehmen den Ingenieurdienstleister Tebonin für 145 Millionen Euro vom Konkurrenten Royal BAM, wie Bilfinger Berger am Mittwoch mitteilte. Die 3200 Mitarbeiter - davon rund 1000 Ingenieure - von Tebonin planen und überwachen den Bau von Anlagen vor allem für Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche.

Bilfinger-Berger-Chef Roland Koch sagte, das Unternehmen aus Den Haag solle zum Grundstein für eine neue Sparte werden. „Die Übernahme bietet Bilfinger Berger Chancen, internationale Märkte und Kunden auch für andere Konzerneinheiten zu erschließen“, hieß es in der Mitteilung. Tebonin erwirtschaftete zuletzt eine Jahresleistung von 225 Millionen Euro.

Mit einem Gemeinschaftsunternehmen will Bilfinger zudem seine Dienstleistungen zur Instandhaltung und Modernisierung von Kraftwerken auf Russland ausweiten. An dem Joint Venture mit dem russischen Kraftwerksausrüster Tyazhmash werde Bilfinger Berger 51 Prozent halten. In den nächsten Jahren stehe die Umrüstung der meisten der 600 Kohle-Dampfkraftwerke in Russland an. Dabei wolle der Mannheimer Konzern mitmischen, sagte Koch.

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