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Influencer-Marketing Online-Handelsfirma verklagt Kollegah auf Schadensersatz

Die Firma will Schadensersatz vom Rapper. Der Star soll auf seinen Social-Media-Kanälen nicht wie vereinbart geworben haben. Kollegah sieht das anders.
08.09.2019 - 11:56 Uhr Kommentieren
Der Rapper habe mit einer Dresdener Online-Handelsfirma einen Lizenzvertrag abgeschlossen für den Vertrieb seiner Marke „Deus Maximus“. Quelle: dpa
Kollegah

Der Rapper habe mit einer Dresdener Online-Handelsfirma einen Lizenzvertrag abgeschlossen für den Vertrieb seiner Marke „Deus Maximus“.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Eine Dresdener Online-Handelsfirma hat Rapper Kollegah auf 250.000 Euro Schadensersatz verklagt. Das Düsseldorfer Landgericht will den Streit am kommenden Mittwoch verhandeln. Das Unternehmen habe mit Kollegah alias Felix Blume einen Lizenzvertrag abgeschlossen und Produkte für dessen Marke „Deus Maximus“ vertrieben, argumentiert die Klägerin. Im Gegenzug habe Kollegah die Produkte beworben.

Ende 2017 habe der Rap-Star die Werbung auf seinen Social-Media-Kanälen aber eingestellt. Im Januar 2018 habe er ein anderes Unternehmen unterstützt, das Produkte mit der Marke verkauft habe. Die Dresdener Firma gibt an, deshalb auf ihrer Ware sitzen geblieben zu sein. Es sei eine Kündigungsfrist von acht Monaten vereinbart gewesen, die Kollegah nicht eingehalten habe.

Kollegah und seine Anwälte bestreiten dies. Die Zusammenarbeit sei einvernehmlich beendet worden. Eine entsprechende Kündigungsfrist sei nicht vereinbart worden. Außerdem sei Kollegah selbst gar nicht Vertragspartner, sondern eines seiner Unternehmen. Nach Angaben des Gerichts sind einige der Vereinbarungen mündlich getroffen worden.

Mehr: Im Interview mit Orange spricht der Rapper über seine Millionen, sein Leben als Unternehmer und Immobilien-Deals in der Türkei.

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