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Insolvente Airline Einer der drei Alitalia-Bieter hat nachgelegt

Die Angebote für Alitalia nehmen langsam Form an. Der Verkauf der insolventen Airline könnte sich aber noch länger hinziehen.
11.04.2018 - 18:19 Uhr Kommentieren
Schon vor einem Jahr ging Alitalia in Insolvenz. Trotzdem wird sich ihr Verkauf noch einige Zeit hinziehen. Auch die italienische Regierung blockiert das Geschäft. Quelle: dpa
Alitalia

Schon vor einem Jahr ging Alitalia in Insolvenz. Trotzdem wird sich ihr Verkauf noch einige Zeit hinziehen. Auch die italienische Regierung blockiert das Geschäft.

(Foto: dpa)

Rom Einer der drei Kaufinteressenten für die insolvente Alitalia hat nach Angaben des Industrieministeriums in Rom sein Angebot verbessert. Es gebe hier „konkrete Schritte nach vorne, was Routen und Personal betrifft“, erklärte das Ministerium am Mittwoch in Rom, ließ aber offen, um wen es sich handelt.

Neben der Lufthansa und Easyjet hat auch der Billigflieger Wizz Air seine Ankündigung vom Januar wahrgemacht und ein Gebot eingereicht, wie eine Person mit Kenntnis des Vorgangs Reuters sagte. Die Airline wollte das nicht kommentieren. Sie hatte früher erklärt, nicht am Langstreckengeschäft interessiert zu sein.

Der seit rund einem Jahr laufende Verkaufsprozess wird sich noch länger hinziehen. Nach der Wahl im März laufen noch die Verhandlungen über eine neue Regierungskoalition. Alle Parteien sollten jetzt über die Verkaufskonditionen zu Rate gezogen werden, erklärte das Ministerium weiter.

Alitalia ging im Frühjahr 2017 in die Insolvenz, nachdem sich die Mitarbeiter gegen einen von Gewerkschaften und Management ausgehandelten Rettungsplan gestellt hatten. Seither steht die Airline unter staatlicher Verwaltung, die Regierung stützt sie mit einem Brückenkredit von 900 Millionen Euro. Das Mandat der Staatskommissare war bis Ende April befristet, doch es soll ebenso wie der Kredit verlängert werden.

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    Ein schwieriger Punkt in den Verhandlungen ist die Beschäftigung bei der überschuldeten Fluggesellschaft. Die Regierung will bei dem Verkauf die rund 12.000 Arbeitsplätze sichern. Die Lufthansa erklärte bisher, an Alitalia nur nach einer gründlichen Sanierung mit Kostensenkungen und Personalabbau interessiert zu sein. Nach ihrem Konzept würde nur rund die Hälfte der Belegschaft in einer „New Alitalia“ ohne Bodendienste unterkommen, wie es in Unternehmenskreisen früher hieß.

    Easyjet soll sich nach Medienberichten mit dem Finanzinvestor Cerberus und dem Lufthansa-Konkurrenten Air France-KLM für ein Gebot zu einem Konsortium zusammengetan haben. Der französisch-holländische Konzern bekräftigte allerdings, nicht für Alitalia zu bieten. 

    • rtr
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