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Insolvente Modekette Mexx Hälfte der Mexx-Läden soll erhalten bleiben

Etwa 15 bis 16 Geschäfte, rund die Hälfte der Insolventen deutschen Mexx-Läden, sollen in der Bundesrepublik erhalten bleiben. Dabei geht es vor allem um die Rettung von Arbeitsplätzen.
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Rund die Hälfte aller insolventen Mexx-Läden in Deutschland sollen erhalten bleiben.
Insolvente Modekette

Rund die Hälfte aller insolventen Mexx-Läden in Deutschland sollen erhalten bleiben.

DüsseldorfNach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die deutschen Töchter der niederländischen Modekette Mexx soll etwa die Hälfte der Läden in Deutschland erhalten bleiben. Verhandelt werde derzeit über die Weiterführung von etwa 15 bis 16 Geschäften, berichtete der zum Insolvenzverwalter bestellte Düsseldorfer Rechtsanwalt Georg Kreplin am Dienstag. Damit könnten zwischen 100 und 150 Arbeitsplätze erhalten werden. Bis Mitte März solle eine Lösung für die deutschen Läden gefunden werden, hieß es.

Ende 2014 hatte die Modekette hierzulande noch 35 Shops und insgesamt rund 500 Beschäftigte. Die Zahlen hätten sich mittlerweile auf 28 Läden und 380 Beschäftigte reduziert, berichtete Kreplin. Die Markenrechte des Modehändlers mit Sitz in Korschenbroich bei Mönchengladbach waren zuvor an eine Tochter des türkischen Textilkonzerns Eroglu verkauft worden.

Fehlgriff Markenname
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Sie hatten die besten Absichten in der Marketing-Abteilung. Gut muss er klingen, ansprechen soll er den Kunden: der Produktname. Besonders wegen mangelnder Fremdsprachenkenntnis haben internationale Unternehmen mit besten Ambitionen doch immer wieder genau das Gegenteil mit ihren Namensgebungen erreicht. Immerhin sorgen die Fehlgriffe für Aufsehen, nur eben nicht ganz so wie sie sollten.

In Japan vermutet wohl niemand hinter Uniqlo ein WC für beide Geschlechter oder in einer Hochschule, in Deutschland vielleicht schon – trotz des „q“ statt des „k“ im Unternehmensnamen. Tatsächlich werden unter diesem Namen Hosen, Strickjacken und Hemden verkauft. Am 11. April 2014 eröffnet die erste deutsche Filiale des japanischen Modehauses in Berlin.

(Foto: AFP)
Mitsubishi stellt Elektroauto "Miev" vor
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Wer möchte in ein Auto einsteigen, das I-Miev heißt? Der Name wird hierzulande doch eher mit Gestank als mit Fahrspaß verbunden. 2010 brachte Mitsubishi das elektronisch betriebene Fahrzeug auf den deutschen Markt. Inzwischen besannen sich die Autoverkäufer jedoch auf einen weniger stinkenden Namen. Seit März läuft das Auto in Deutschland als „Mitsubishi Electronic Vehicle“.

(Foto: dpa)
Grolsch Stender
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Meistens sprechen die Niederländer sehr gut deutsch. Doch offenbar nicht die Produktentwickler und Marketingexperten der holländischen Biermarke Grolsch. Sie nannten ihr Bier mit dem geringem Alkoholgehalt Stender. In deutschsprachigen Gebieten wird das Bier wegen des anrüchigen Namens belächelt. Wer sagt schon gerne an der Bar: „Ich hätte gerne ein Stender.“

(Foto: Screenshot)
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Wir Deutschen haben mit dem Namen Persil kein Problem. Doch in anderen Ländern klingt der deutsche Produktname ganz anders. In Frankreich, wo das Waschmittel ebenfalls Persil heißt, bedeutet es eigentlich Petersilie. Zwar wissen die Franzosen inzwischen, dass es um ein Waschpulver geht und keine Kräuter enthalten sind. Doch bei der Einführung war das anders. Vielleicht dachte der ein oder andere sogar, seine Wäsche würde künftig nach Petersilie duften.

(Foto: dpa - picture-alliance)
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Nicht einmal die Models lächeln, als sie den Pajero von Mitsubishi präsentieren. Vielleicht wissen sie, dass Pajero ein Schimpfwort ist: Es bedeutet „Wichser“. Auf welche Resonanz dieser SUV bei allen Kennern des Spanischen stieß, hätte ein kluger Marketingexperte möglicherweise vorhersagen können.

(Foto: dpa - picture-alliance)
KAFFEE CAFE NESCAFE PRODUKTION EINWEIHUNG NEUE PRODUKTIONSSTAETTE NESTLE
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„N'es café“ – so hört sich Nescafé in portugiesischen Ohren an. Und das bedeutet: kein Kaffee. Aber was ist dann in diesem Plastikbehälter drin? Kaffee! Das mussten die skeptischen Portugiesen erst noch herausfinden.

(Foto: ap)

Ein Sprecher des Düsseldorfer Amtsgerichts bestätigte auf Anfrage die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die für den Betrieb der Shops zuständige Mexx Modehandels GmbH und die Mexx Holding GmbH. Mexx hatte im Dezember Insolvenz angemeldet.

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  • dpa
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