Interne Querelen Flughafen-Hahn-Geschäftsführer muss gehen

Die monatelangen Querelen am Flughafen Hahn haben nun personelle Konsequenzen. Geschäftsführer Heinz Rethage muss gehen. Dabei sollte er eigentlich den krisengeschüttelten Flughafen sanieren.
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Der Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Heinz Rethage, muss seinen Posten räumen. Quelle: dpa

Der Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Heinz Rethage, muss seinen Posten räumen.

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MainzDer umstrittene Geschäftsführer des Flughafens Hahn, Heinz Rethage, wird den Airport verlassen. Er werde aus der Geschäftsführung ausscheiden, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) nach einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch in Mainz. Zuletzt war Rethage unter anderem wegen interner Querelen in die Kritik geraten. Der Betriebsrat etwa hatte den Manager angezeigt, weil er angeblich interne Informationen der Arbeitnehmervertreter beschafft und zu Angriffen verwendet haben soll. Rethage hatte damals gesagt, er warte die Anzeige entspannt ab.

Der Manager hatte sein Amt im Februar 2013 angetreten und ein Sanierungskonzept für den defizitären Airport entwickelt. Der Vertrag des Managers läuft eigentlich noch bis Ende des Jahres. Der Flughafen gehört zu 82,5 Prozent Rheinland-Pfalz und zu 17,5 Prozent Hessen.

  • dpa
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